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Zweiter Elfer sitzt: SCW siegt in Nachspielzeit

Obenauf: Fatmir Ferati lässt sich nach seinem Siegtreffer gebührend feiern.

Foto: Arthur Makiela

Obenauf: Fatmir Ferati lässt sich nach seinem Siegtreffer gebührend feiern. Foto: Arthur Makiela

In der sechsten Minute der Nachspielzeit erlöste Fatmir Ferati den SC Westfalia und verwandelte einen Elfmeter zum 2:1-Sieg in Wiemelhausen.

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Concordia Wiemelhausen -
SC Westfalia Herne 1:2

Tore: 1:0 (60.) Kleinschwärzer, 1:1 (85.) Steuke, 1:2 (90.+6) Ferati (11m).

SCW: Königs - Rößler, Kühn, Haar, Rieker (46. Mützel) - Dzaferoski, Klaas (46. Steuke) - Zaskoku, Ferati - Onucka, Trisic (63. Mumcu).

90 Minuten hatte der SC Westfalia die Partie im Griff, trotzdem sah es lange so aus, als würde der Spitzenreiter wichtige Punkte auf dem Weg in die Oberliga liegen lassen. Doch nach dem späten Ausgleich durch Kevin Steuke riss der SCW die Partie durch einen Elfmeter von Fatmir Ferati in der 96. Minute noch aus dem Feuer. Eine Minute zuvor war Ferati bei einem ersten Versuch vom Punkt noch gescheitert. Wahnsinn.

Es war nicht der erste Last-minute-Sieg des SCW in dieser Saison, und deshalb machte das Wort vom Bayern-Dusel die Runde. Christian Knappmann nahm es auf, allerdings leicht abgewandelt. Er sprach vom Bayern-Syndrom. Aus guten Grund „Immer Glück ist Können“, sagte Hernes Trainer – eine Sichtweise, der kaum zu widersprechen ist.

Vom Glück war der Spitzenreiter an der Glücksburger Straße nämlich lange nicht begünstigt. Schon in der ersten Hälfte sah Knappmann seine Elf fast pausenlos am Drücker. „Wir habe auch mit spielerischen Mitteln das Abwehrbollwerk öfter geknackt und hatten gute Abschlüsse“, so der Coach. Zweimal scheiterte Marko Onucka, und auch einige gefährliche Standards brachten nichts ein.

Weil von Concordia wenig kam, baute Knappmann zur Halbzeit um und richtete die linke Seite mit Mützel und Steuke offensiver aus. In der Folge wurde Herne noch überlegener. Doch als alles auf das erlösende Tor wartete, fiel es auf der Gegenseite. Nach einem Konter konnte Königs den Schuss abwehren, aber Ivo Kleinschwärzer war zur Stelle und staubte ab. Der SCW antwortete mit wütenden Attacken. Onucka schoss aus nächster Nähe Torwart Staudt an, der überragende Keeper kratzte auch Feratis verdeckten 16m-Schuss aus dem Eck. Gegen Steukes Hammer und den zweiten Ferati-Elfer aber war auch Staudt machtlos.

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