Fussball - Westfalenliga

Westerhoffs DSC Wanne-Eickel gewinnt ein „besonderes“ Spiel

Rollentausch: Sebastian Westerhoff (li.), hier noch als spielender Co-Trainer, ist auf Holger Flossbach (re,) als Cheftrainer des DSC Wanne-Eickel gefolgt.

Rollentausch: Sebastian Westerhoff (li.), hier noch als spielender Co-Trainer, ist auf Holger Flossbach (re,) als Cheftrainer des DSC Wanne-Eickel gefolgt.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Der DSC Wanne-Eickel hat mit 4:1 beim BSV Schüren gewonnen. Für den neuen Trainer Sebastian Westerhoff war es ein besonderes Spiel.

Sebastian Westerhoff hat beim DSC Wanne-Eickel die Rolle gewechselt. Seinen Blick auf den Fußball – mit einer Vorliebe für Kreativität und Offensive – hat das nicht verändert. Aber die Perspektive.

Wie ist der Unterschied zwischen dem Spielen und jetzt der Hauptverantwortung an der Seitenlinie, inwiefern ist das anders für Sebastian Westerhoff, der zu dieser Saison die Nachfolge von Holger Flossbach als Trainer des DSC Wanne-Eickel angetreten hat? Mit einem Wort bringt er es auf den Punkt.

Der ganz andere Blick von Außen

„Enorm“, sagt Westerhoff. „Auf dem Platz als Spieler guckst du immer nur in eine Richtung. Aber wenn das Spiel von Außen sieht, hast du einen ganz anderen Überblick, du siehst zum Beispiel immer wieder, wo Räume frei sind.“

Der DSC-Trainer hat immer klar gesagt, dass er vor allem auch den offensiven Fähigkeiten seines Teams vertraut – seine Mannschaft bestätigte das mit ihren Toren beim 4:1-Erfolg am ersten Spieltag beim BSV Schüren durch die Tore von Nick Ruppert, Davide Basile, Dawid Ginczek und Marvin Piechottka.

Mehr Anspielstationen in der Offensive

Aber die Richtung des Wanne-Eickeler Spiels, die hatte Westerhoff mit seiner Aufstellung dem Team schon gewiesen, ließ von Beginn an mit Dawid Ginczek und Nick Ruppert zwei Stürmer auflaufen: „Das gehört auch zu unserer Idee, dass wir vorne mehr Anspielstationen haben“, so Westerhoff.

Das müsse nicht immer so sein, sagt der DSC-Trainer, der auch ein 4-2-3-1 als eine andere Variante auf dem Schirm hat. Aber neben dem gesetzten Dawid Ginczek gebe es viele weitere Möglichkeiten in seinem Kader, so Westerhoff: „Mit allen Spielern vorne passt es gut“, sagt der Trainer.

Ein besonderes erstes Spiel

Sebastian Westerhoff war schon (spielender) Co-Trainer bei Trainer Holger Flossbach, aber nicht nur seine Perspektive, jetzt von der Seitenlinie aus, hat sich verändert. Sein erstes Spiel als hauptverantwortlicher Coach sei schon etwas Besonderes gewesen: „Das habe ich vor dem Spiel auch der Mannschaft gesagt, weil es mein erstes Pflichtspiel als Trainer gewesen ist. Aber ich habe in der Kabine gemerkt, dass es bei den Jungs nicht anders ist – aber auch, dass sie Bock auf Fußball haben.“

Ein Sieg zum Auftakt ist dabei heraus gekommen. Das lässt sich für den DSC Wanne-Eickel sehen. Egal, aus welcher Perspektive.

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