Hallenfußball

VfL Bochum gewinnt Benefizturnier

Foto: Haenisch / Funke Foto Services

Das Traditionsteam um Peschel, Közle und Maltritz siegt am Westring vor dem SC Westfalia. Der Erlös geht an die Palliativstation des EvK Herne.

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Kurzfristige Absagen vor Turnieren stellen die Organisatoren oft kurzfristig vor größere Probleme – dass vor dem 2. Herner EvK-Palliativ-Cup kurzfristig ein Teilnehmer absprang, war für Ausrichter SV Fortuna aber vielleicht sogar mehr Segen als Fluch. Flugs wurde der Modus von einem Gruppen- und K.O.-System auf „Jeder-gegen-Jeden“ umgestellt, mit der erfreulichen Konsequenz, dass jedes der Teams die Gelegenheit bekam, sich mit der Traditionsmannschaft des VfL Bochum zu messen. Alle durften sich probieren, den Favoriten zu stürzen, keinem gelang es: Der VfL um Marcel Maltritz, Peter Peschel, Peter Közle und Klaus Schlapka gewann alle seine sechs Spiele mit insgesamt 32:1 Toren und sicherte sich den ersten Platz mit sechs Punkten Vorsprung.

Punktgleich dahinter landete die Ü40 des SCW, amtierender Deutscher Vizemeister auf dem Kleinfeld – punktgleich allerdings mit der SG Riemke und dem Team des Ausrichters SV Fortuna. Dahinter landeten Wanne 11, die SpVgg Horsthausen und RW Türkspor.

Fortuna-Oldie Jörg Ruppert war begeistert vom Turnierverlauf: „Die Zuschauer haben ambitionierten Fußball oft jenseits der 40-Jahres-Grenze gesehen, ohne Abstriche in punkto Qualität, Spielfreude oder Tempo. Und die Bochumer haben gezeigt, dass sie gar nichts verlernt haben und sind dazu als sympathisches Team angetreten.“

Sympathisch auch der Einsatz der Firma Hess aus Bochum, deren Betriebsauswahl in einem Einlagespiel gegen ein Team von BW Börnig antrat, dabei sichtlich Spaß hatte – und das Spendenkonto des Turniers um weitere 500 Euro aufstockte.

Denn am Westring stand der gute Zweck noch vor dem Fußball im Mittelpunkt, wie Jörg Ruppert erklärt: „Durch die großzügige Einzelspende, sonstige Spenden und dem Erlös aus dem Verkaufsstand freuen wir uns darauf, bald unsere Spende an die Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses Herne übergeben zu können.“

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