Tennis

TCP Wanne-Eickel: zwei Teams schnappen sich den WTV-Pokal

Susanne Sack bewahrte die Nerven und verwandelte ihren Matchball zum WTV-Pokal-Triumph der Wanne-Eickeler Damen 50.

Susanne Sack bewahrte die Nerven und verwandelte ihren Matchball zum WTV-Pokal-Triumph der Wanne-Eickeler Damen 50.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Wanne-Eickel.  Um den WTV-Pokal ging es für die Herren und die Damen 50 des TC Parkhaus Wanne-Eickel. Beide Teams verdienten sich den Cup – und ein Lob.

Erstmals hat der Westfälische Tennisverband in diesem Sommer den WTV-Vereinspokal ausgelobt, und gleich zwei Trophäen wanderten an die Reichsstraße.

Auf den Pokalen der Herren und der Damen 50, jeweils in der leistungsstärksten Klasse, sind nun die Teams des TC Parkhaus Wanne-Eickel als erste Sieger eingraviert.

Keine locker lösbare Aufgabe für die Herren des TC Parkhaus Wanne-Eickel

Als klarer Favorit fuhr das TCP-Quartett zum Endspiel beim Verbandsliga-Aufsteiger GW Paderborn. Doch was sich auf dem Papier wie eine locker lösbare Aufgabe las, entpuppte sich am Ende als komplizierte und nervenaufreibende Angelegenheit.

Anfangs lief es noch ganz nach dem Geschmack der Gäste. Marcel Zielinski hatte seinen Gegner Fabian Frank jederzeit im Griff und kam mit einem glatten Zweisatzsieg (6:2, 6:1) vom Platz.

Unangenehme Überraschung liegt in der Luft

Parallel dazu entschieden auch Maximilian Özcelik und das Doppel Philipp Sibbel/Jonas Henneke die ersten Durchgänge für sich. Und als Sibbel/Henneke im zweiten Satz bei 6:1-, 5:2-Führung die ersten beiden Matchbälle hatten, fühlten die Eickeler den Pott schon in ihren Händen.

Doch es sollte anders kommen. Das TCP-Duo vergab beide Matchbälle, zeigte danach Nerven und gab fünf Spiele in Folge zum 5:7 ab. Es ging in den dritten Durchgang, der als Matchtiebreak gespielt wurde.

Weil auf dem Nachbarplatz auch Özcelik ins Hintertreffen geriet, lag plötzlich eine unangenehme Überraschung in der Luft, zumal Sibbel/Henneke einen 2:4-Fehlstart erwischten.

Eickeler behalten die Nerven

Doch die Eickeler behielten die Nerven, erkämpften sich die nächsten Punkte und machten mit einem 10:7-Sieg den Pokalsieg perfekt.

Dass Özcelik sein Einzel schließlich im Matchtiebreak abgab, konnte die Freude nicht wirklich trüben.

„Wir sind stolz auf unsere Teams“

„Wir sind stolz auf unsere Teams“, schloss TCP-Vorstand Robert Sibbel die siegreichen Damen 50 in sein Lob mit ein.

Zu Recht. Denn die TCP-Ladys haben auswärts mit dem Westfalenligisten TC Lössel-Roden einen Gegner geknackt, dem sie bislang meist gratulieren mussten.

Stärkstes TCP-Doppel Katja und Anja Kostuj punktet

Die Taktik der Parkhaus-Damen war klar. Sie stellten mit den Schwägerinnen Katja und Anja Kostuj ihr stärkstes Doppel auf, um diesen Punkt möglichst sicher zu haben.

Das zahlte sich aus. Schnell holten sich die Kostujs beide Sätze (6:1, 6:3), konnten danach ihre Teamkameradinnen anfeuern.

Kristina Wagener spielt groß auf

So spielte Kristina Wagener groß auf und zwang eine vier Leistungsklassen höher eingestufte Gegnerin in den Matchtiebreak.

Auch hier war sie absolut gleichwertig, aber am Ende fehlten zwei Bälle zum Glück (2:6, 6:4, 8:10).

Susanne Sack bewahrt die Nerven

Nun hieß es für Susanne Sack, Nerven zu bewahren. Sie führte in einem trotz dieser Zahlen engen Match mit langen Rallyes 6:2, 5:2, doch ihre Gegnerin, in früheren Vergleichen nie zu schlagen, kämpfte verbissen um jeden Ball.

Vergeblich. Eickels Spitzenspielerin hielt dagegen und verwandelte bei 5:3 einen Matchball zum Sieg und zum Triumph der TCP-Damen.

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