Fussball - Westfalenliga

Tabellenführer SC Westfalia Herne will nicht locker lassen

Maurice Kühn (vorn) und die Westfalia treten am Sonntag in Wiemelhausen an.

Foto: Rainer Raffalski

Maurice Kühn (vorn) und die Westfalia treten am Sonntag in Wiemelhausen an. Foto: Rainer Raffalski

Beim Tabellen-13. Concordia Wiemelhausen tritt Westfalenliga-Tabellenführer SC Westfalia Herne am Sonntag (15 Uhr) an.

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Den nächsten Gegner Concordia Wiemelhausen konnte Christian Knappmann erst am Donnerstag noch mal in Pflichtspielaktion sehen. Der Trainer des SC Westfalia Herne war dabei beim Kreispokalsieg der Concordia beim FC Altenbochum. Aber grundsätzlich war Knappmann ja schon klar, was den Tabellenführer Westfalia am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellen-13. erwartet.

Vor allem erst einmal ein heimstarkes Team. Denn auf ihrem Kunstrasen an der Glücksburger Straße können die Bochumer ihre Qualitäten ausspielen: „Die haben viele gute Jungs für diesen Belag, die hervorragend mit der Kugel umgehen können“, sagt Christian Knappmann.

Darüber zum einen müssen sich die Herner im Klaren sein, zum anderen über die Platzverhältnisse, wenn’s bei warmem Wetter ein stumpfer Platz sein werde, so Knappmann, sowie beim Blick auf die Tabelle. „Vor dem Spiel gegen Hordel war die Anspannung groß, und sie ist jetzt erst einmal abgefallen. Wenn man auf die Tabelle blickt, dann ist die Gefahr da, dass man die Einstellung anpasst. Aber da werden wir gegensteuern.“

Auch die Verfolger punkten kontinuierlich

Das Kreispokalspiel beim FC Altenbochum haben die Wiemelhausener 4:2 gewonnen. Dass der Westfalenligist zur Pause beim Bezirksligateam noch 1:2 zurücklag – geschenkt. „Das wissen wir ja selbst, wie so etwas zu Stande kommt“, erinnert sich Knappmann an vergleichbare Herner Pokalauftritte gegen Teams aus tieferen Klassen.

Sechs Punkte Vorsprung an der Spitze haben sich die Herner mittlerweile herausgespielt. Klar dürften es auch mehr sein, sagt Christian Knappmann: „Aber im Schnitt haben wir über zwei Punkte pro Spiel geholt. Und die Mannschaften hinter uns haben nun mal auch kontinuierlich gepunktet.“

Auf Kunstrasen in Bövinghausen vorbereitet

Ein gutes Argument, im Gastspiel bei den Bochumern nicht locker zu lassen. Wobei Knappmann noch sehen will, welche seiner Spieler die Idealbesetzung für das Spiel auf dem Wiemelhausener Kunstrasen sind. Vorbereitet haben sich die Herner schon auf diesem Untergrund, trainierten zuletzt wieder auf Kunstrasen in Dortmund-Bövinghausen. Wieder dabei ist nach seiner Rotsperre Sebastian Mützel.

Weitere Neuigkeiten für die neue Saison gibt es derzeit noch nicht. Der Trainer sieht die Westfalia weiterhin schon gut aufgestellt für die Saison 17/18. Von Interesse wäre natürlich „eine Nummer neun mit eingebauter Torgarantie“, so Christian Knappmann. Die kann man in der Tat immer und überall gebrauchen.

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