Fußball Westfalenliga

SV Sodingen vorsichtig: Torjäger fehlt gegen Wiemelhausen

Der nächste harte Kampf: Hier setzt sich Sodingens Michel Post im Spiel gegen den BSV Schüren durch – gegen Wiemelhausen will der Fußball-Westfalenligist am Sonntag den nächsten Heimsieg einfahren

Der nächste harte Kampf: Hier setzt sich Sodingens Michel Post im Spiel gegen den BSV Schüren durch – gegen Wiemelhausen will der Fußball-Westfalenligist am Sonntag den nächsten Heimsieg einfahren

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Herne.  Für Sodingens Trainer Falkowski ist es selbstverständlich, dass beim Thema Corona kein Auge zugedrückt wird. Er warnt vor dem Tavellenvorletzten.

Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Westfalenliga dürfte die Vorfreude beim SV Sodingen auf sein nächstes Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) zusätzlich erhöhen. Zum zweiten Mal hintereinander darf der SVS in Herne im eigenen Glück-Auf-Stadion ran, diesmal gegen den Tabellenvorletzten Concordia Wiemelhausen. Doch der reine Tabellenblick birgt auch Tücken.

Schließlich sind erst zwei Spiele gespielt, die Aussagekraft der Liga-Bilanz hat entsprechend begrenzten Wert. „Ich warne sogar ausdrücklich davor, auf die Tabelle zu gucken“, hat Trainer Thomas Falkowski deshalb auch seinen Jungs eingeimpft.

SV Sodingen: Gegner Wiemelhausen unterlag unter anderem Wanne-Eickel

Wiemelhausen habe zwar zwei Niederlagen verbucht und dabei acht Gegentore kassiert, „klar hat die Mannschaft einen Fehlstart hingelegt“, so Falkowski. „Aber man darf nicht vergessen, Wiemelhausen hat am Anfang beim DSC gespielt und da kann man ja nicht davon ausgehen, dass man da mal eben drei Punkte holt.“

Zudem haben die Bochumer gegen Dröschede verloren – wie Sodingen zum Saisonstart auch. In den Augen des SVS-Trainers ist der anstehende Gegner stärker einzuschätzen als die beiden bisherigen.

„Die spielen hohes Tempo, vor allem über Außen“, weiß Falkowski. Und dass sich jemand wie der neue Angreifer Timo Conde etwa zuletzt auf der Concordia-Bank wiederfand, beeindruckte den Herner Trainer zusätzlich. „Die sind vorne schon gut besetzt. Man darf sie nicht ins Rollen kommen lassen“, so Falkowskis oberste Priorität. „Wenn uns das gelingt, können wir zu Hause die nächsten drei Punkte einfahren.“

Videoanalyse hilft, das Spiel gegen Schüren aufzuarbeiten

In einer Videoanalyse hat sich die Mannschaft noch einmal die eigenen Fehler aus der erfolgreichen Schüren-Partie zu Auge geführt. „Viele Fehler waren es zwar nicht, aber einige waren schon dabei“, blickt Thomas Falkowski auf den ersten Saisonsieg zurück.

In Sachen Aufstellung bleibt es beim SV dabei, dass man keine große Wahl hat. Bastian Kniza hatte es in der Woche versucht mit dem Trainings-Comeback, musste aber abbrechen und nun wohl ins MRT zur weiteren Abklärung. Avci und Wilczynski fehlen auch weiter. Eventuell könnte Nico Thier ins Team zurückkehren, wenn dessen erste Versuche im Abschlusstraining am Freitag positiv ausgefallen sein sollten.

Corona-Fall im Umfeld: Sodingen wohl ohne Aydin

Besonders schmerzlich hingegen wird der sich anbahnende zusätzliche Ausfall von Tugrul Aydin (2 Tore in 2 Spielen). „Er hatte auf der Arbeit einen Corona-Fall“, erklärt Falkowski. Dass Aydin nicht trainierte und wohl auch nicht spielen kann, ist eine für die Sodinger selbstverständliche Vorsichtsmaßnahme.

Der Trainer zeigt hohes Verantwortungsbewusstsein, wenn er seinen vielleicht besten Spieler draußen lässt, solange kein Negativ-Testergebnis Entwarnung gibt. „Da gehe ich null-komma-null Risiko ein, denn die Gesundheit geht für mich über die drei Punkte“, so der SVS-Coach. Der Dreier bleibt aber auch ohne Aydin das Ziel gegen Concordia Wiemelhausen.

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