Frauenfußball Landesliga

SV Fortuna spielt in Buer „alles oder nichts“ – und verliert

Laura Gissa und Fortuna Herne mussten im Auftaktspiel der Fußball-Landesliga als Aufsteiger eine Niederlage hinnehmen.

Laura Gissa und Fortuna Herne mussten im Auftaktspiel der Fußball-Landesliga als Aufsteiger eine Niederlage hinnehmen.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Das Ergebnis war enttäuschend für Landesliga-Aufsteiger Fortuna Herne – ansonsten gab es aber viel Positives nach der Partie gegen die SSV Buer.

Ein wenig enttäuscht zeigte sich Thorsten Hohoff, Trainer des SV Fortuna Herne, nach dem ersten Spiel der Saison in der Frauenfußball-Landesliga. Beim 2:4 (0:2) gegen die SSV Buer wäre aus seiner Sicht mehr drin gewesen.

In den ersten 45 Minuten hatte Fortuna sich erstmal an das Tempo gewöhnen müssen und ließ die Gäste kommen. „Das ist uns gut gelungen, aber ein individueller Fehler hat dann zum frühen Gegentor geführt“, erklärte Hohoff.

Fortuna Herne kommt mit „Alles oder Nichts“-Mentalität aus der Kabine

Nach dem 0:2-Pausenrückstand kam die Fortuna mit einer „Alles oder Nichts“-Haltung aus der Kabine. Wir haben alle Ängste und Nervositäten abgelegt“, freute sich Hohoff. Der Lohn: der Ausgleich dank eines Doppelschlags von Manju Thomas (57.) und Michelle Meinberg (60.).

„Das war absolut verdient und wäre eigentlich das gerechte Endergebnis gewesen“, lautete Hohoffs Fazit. Doch in den letzten fünf Minuten zeigte sich die individuelle Stärke von Buer. „Die machen dann aus drei Angriffen zwei Tore“, so Hohoff.

Im nächsten Spiel gegen Drolshagen fehlen mehrere Spielerinnen

So groß die Enttäuschung war, Hohoff konnte auch Positives aus dem Ligaauftakt mitnehmen. „Wir haben gemerkt, dass wir in der Landesliga auch gegen Top-Mannschaften mithalten können“, betonte er.

Diese Leistung beim nächsten Spiel beim SC Drolshagen zu wiederholen wird allerdings nicht einfach. „Uns werden wahrscheinlich fünf, sechs Spielerinnen verletzt oder aus beruflichen Gründen fehlen“, blickte Hohoff voraus. Dennoch stehen jetzt erstmal die positiven Aspekte im Vordergrund.

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