Fußball Landesliga Frauen

SpVgg Horsthausen hat den Meistertitel noch im Blick

Angreiferin Jennifer Beiteke (l.), in der Hinrunde beruflich verhindert, geht nach der Winterpause wieder auf Torejagd für die Sportvereinigung.

Angreiferin Jennifer Beiteke (l.), in der Hinrunde beruflich verhindert, geht nach der Winterpause wieder auf Torejagd für die Sportvereinigung.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Tabellendritte SpVgg Horsthausen ist zurück im Training. Kristina Farkas ersetzt Ilka Müller im Tor. Drei gute Bekannte sind zurück im Team.

Seit Montagabend befinden sich auch die Landesliga-Frauen der Sportvereinigung Horsthausen wieder im Training. Sie liegen gut im Meisterschaftsrennen und blicken deshalb auch äußerst zuversichtlich nach vorne. Einen Wechsel hat es auf der Torhüterinnen-Position gegeben. Darüber hinaus ist Trainer Alexander Schmottlach hoch erfreut über drei Rückkehrerinnen ins Team.

Es kann also wieder ernst werden, für den Trainer sogar lieber heute als morgen. „Ich freue mich schon, von mir aus könnte es morgen wieder los gehen“, so der SpVgg-Coach. Dass als erstes die Hallen-Kreismeisterschaft wartet ist einerseits schön, weckt aber auch Sorgen. „Auf das Turnier lege ich eher nicht so viel Wert. In den letzten Jahren gab es da immer Verletzte für uns“, erklärt Schmottlach. Sein Augenmerk gilt vielmehr dem FC Finnentrop, dem ersten Meisterschafts-Gegner zum Serienstart am 1. März

Kristina Farkas kommt von Eintracht Dorstfeld

Neu dabei sein wird dann Kristina Farkas. Die bisherige Schlussfrau von Ligarivale Eintracht Dorstfeld wird Ilka Müller ersetzen, die mit Tabellennachbar Berghofen II in Verbindung gebracht wird. „Kristina Farkas ist im Tor sehr stark, ich gerate da ins Schwärmen“, so Alexander Schmottlach, der sein gesamtes Torfrau-Trio mit Jana Biebusch, Rebecca Heine und nun Farkas „für die Landesliga fast zu gut“ hält.

Noch eine Spur euphorischer wird der Cheftrainer bei dem Gedanken daran, dass er mit Jennifer Beiteke und Marie Hamacher zwei Polizei-Azubis nun wieder zur Verfügung hat, ebenso wie die lange verletzt fehlende Nadine Kirsch. „Das sind quasi drei Neuzugänge“, feiert Schmottlach den spürbaren Anstieg der Kader-Qualität.

Mit diesem vervollständigten und darüber hinaus unveränderten Kader will der Tabellendritte ab März noch einmal zum Angriff blasen. Drei knappe Auswärtsniederlagen am Stück verhinderten zuletzt eine noch bessere Ausgangslage. Doch die Distanz zum Führungsduo Dröschede und Berghofen beträgt aktuell gerade mal jeweils einen Zähler.

In der Rückrunde warten viel mehr Heim- als Auswärtsspiel

Letzteres Team allerdings hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. „Wenn Berghofen das gewinnt, dann sind es vier Punkte, schwierig“, meint Alexander Schmottlach, der vor allem den Punkten aus dem Abschlussspiel in Hohenlimburg (1:2) nachtrauert. Aber noch ist alles drin. „Und wir haben in der Rückrunde noch viel mehr Heim- als Auswärtsspiele auf dem Programm“, blickt der Trainer voraus.

Die Meisterschaft ist für die Sportvereinigung damit trotz aktuellem, kleinen Rückstand gut möglich. Schmottlach greift dies auf: „Wir wollen so lange wie möglich oben dran bleiben. Was dann am Ende dabei heraus kommt, das wird der letzte Spieltag zeigen.“ Zunächst einmal gilt es aber nun den Hallentitel zu verteidigen - und das möglichst verletzungsfrei.

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