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Spitzenreiter fährt Samstag zum Schlusslicht

Auch Sebastian Mützel ist wieder einsatzbereit und kann dem SC Westfalia im Aufstiegsrennen weiterhelfen.

Foto: Oliver Mengedoht

Auch Sebastian Mützel ist wieder einsatzbereit und kann dem SC Westfalia im Aufstiegsrennen weiterhelfen. Foto: Oliver Mengedoht

Bereits am Samstag um 17.30 Uhr geht es für Westfalia Herne wieder um Punkte. Der Westfalenliga-Spitzenreiter gastiert beim FC Lennestadt.

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Nach sechswöchiger Vorbereitung mit einem guten Dutzend Testspielen geht es für den SC Westfalia Herne am heutigen Samstag wieder um wertvolle Punkte. Zum Auftakt des 18. Spieltags in der Westfalenliga 2 gastiert der Spitzenreiter beim FC Lennestadt, der als Tabellenletzter überwintern musste. Die Partie wird um 17.30 Uhr im Lennestädter Hensel-Stadion an der Hagener Straße 78 angepfiffen.

Ein Flutlichtspiel auf Kunstrasen – genau das ist es, was der SCW in den vergangenen Wochen etwa jeden dritten Tag gemacht hat. „Da sind wir gut vorbereitet“, sagt Trainer Christian Knappmann. Doch er weiß, dass genau darin auch eine Gefahr liegt. Vom Testspielmodus auf den „Ernstfall“ umzuschalten, ist Kopfsache. Gelingt das, sollten drei Punkte zu holen sein.

Knappmann will mit Sieg Druck aufbauen

Und die fordert der Trainer auch ein. „Uns trennen 28 Punkte, der Erste spielt gegen den Letzten. Ist doch völlig klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen“, nimmt Knappmann die Favoritenrolle an. Dass die Partie auf Samstag vorgezogen wurde, passt ihm auch in den Kram. „So können wir vorlegen und direkt Druck auf die Konkurrenz machen“. Ob dieser Druck gegebenenfalls Wirkung zeigt, davon will sich der Herner Coach am Sonntag vor Ort in Brackel überzeugen, wo SCW-Verfolger Lüner SV auf dem Prüfstand steht.

Lennestadts Schmidt weiß, wo das Tor steht

Doch vor dem Verteilen des Fells will der Bär erst erlegt sein. Das ist Knappmann schon klar, und deshalb nimmt er den heutigen Gastgeber genauso ernst wie jeden anderen Gegner. „Mit Schmidt und Friedrichs hat Lennestadt ein gut harmonierendes Sturm-Duo, das dürfen wir nicht außer Acht lassen“, schärft der Trainer seiner Elf ein. Dass Christian Schmidt bereits elfmal getroffen hat, spreche schon für seine Qualitäten in der Box. „Aber auch darauf werden wir vorbereitet sein“, so Knappmann.

Auch der Ausfall von Niklas Rieker, Frederik Streit, Fatlum Zaskoku (alle verletzt) und Damir Kurtovic (nicht spielberechtigt) macht ihm keine Sorgen: „Wir beschäftigen uns nur mit denen, die da sind. Dank der Leistungsdichte in unserem Kader spielt es keine Rolle, ob der eine oder andere mal ausfällt“, bleibt Knappmann gelassen.

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