FUSSBALL - OBERLIGA WESTFALEN

SC Westfalia Herne behält Platz zwei im Visier

Robin Klaas (r.) gehört ebenfalls zu den Akteuren, die auch 2018/2019 für die Westfalia spielen.

Foto: Olaf Ziegler

Robin Klaas (r.) gehört ebenfalls zu den Akteuren, die auch 2018/2019 für die Westfalia spielen. Foto: Olaf Ziegler

Der SC Westfalia Herne spielt an diesem Freitag in Bövinghausen gegen den TuS Ennepetal. Weitere Zusagen für 2018/2019 sind erfolgt.

Die ersten Türchen im Adventskalender hat der SC Westfalia Herne in dieser Woche, vor dem Heimspiel an diesem Freitag (19.30 Uhr, Sportplatz Bövinghausen, Provinzialstraße 273 in 44388 Dortmund), auf Facebook geöffnet. Wer durchschaut, bekommt schon einen Ausblick auf die Saison 2018/2019. Nico Thier wird, wie berichtet, auch in der nächsten Spielzeit für die Westfalia auflaufen, auch die Namen einiger weiterer Kandidaten, die über diese Saison hinaus bleiben werden, sind mittlerweile fix.

Dass Fatlum Zaskoku bleibe, sei klar, sagt Trainer Christian Knappmann: „Für uns ist klar, dass wir das hier gemeinsam machen. Zwischen uns beide passt kein Blatt.“ Ansonsten aber nehme die Westfalia, so Knappmann, das Heft in die Hand: „Alle haben jetzt die Chance, sich zu empfehlen.“

Was die Kandidaten für die kommende Saison angeht, sollen die Spieler ein Profil erfüllen wie eben Nico Thier: „Extrem ambitioniert, mit hohen individuellen Zielen, also Regionalliga oder noch höher spielen zu wollen, mit einer Top-Ausbildung“, sagt Hernes Trainer.

Biss und Ehrgeiz gefragt

Das trifft demnach auch auf Robin Klaas, Ivan Benkovic, Maurice Temme und Benjamin Teichmöller zu, die auch in 2018/2019 bleiben: „Wir wollen mit diesen Verlängerungen in der Zukunft weiter auf junge und extrem talentierte Spieler bauen, die überdies bereits jetzt wichtige Leistungsträger sind“, heißt es seitens der Westfalia.

Christian Knappmann bringt es so auf den Punkt: „Wir wollen Jungs, die bissig und ehrgeizig sind. Ich will keine hohlen Phrasen hören, dass für einen die Westfalia eine Herzensangelegenheit ist. Auch wenn ich früher selbst auch mal so einen Blödsinn erzählt habe. Die Triebfeder für unsere Jungs soll sein, dass sie möglichst hoch spielen und sich dafür den Hintern aufreißen wollen.“

Die kurzfristigen sportlichen Ziele will Knappmann mit seinem Team auch weiter verfolgen, denn so in Ordnung Platz zehn für einen Aufsteiger auch sein mag: „Unser Ziel ist es, die nächsten zwei Heimspiele zu gewinnen. Die Teams, die vor uns stehen, spielen jetzt noch teilweise gegeneinander, so dass wir vielleicht zur Spielpause vier Punkte Rückstand auf Platz zwei haben. Mit Tobias Hötte und Ilias Anan sind ab Januar zwei weitere Granaten für uns spielberechtigt. Danach nehmen wir uns vor, alle vierzehn Spiele zu gewinnen. Das wird natürlich nicht klappen, aber wir werden sehen, auf welchem Platz wir am Ende stehen.“

Am Freitag ist mit dem TuS Ennepetal der Tabellen-13. in Bövinghausen Gast der Herner. Der TuS ist schwach in die Saison gestartet, hat sich aber nach einem größeren Umbruch gefangen, und Christian Knappmann hat bei den Ennepetalern ähnlich wie beim FC Brünninghausen und dem ASC 09 Dortmund große Stärken im Umschalt-/Konterspiel ausgemacht, unter anderem mit den beiden gefährlichen Offensivleuten Abdullah El Youbari und Ibrahim Lahchaychi.

Dass die Herner wieder zur erfolgreichen Spielweise aus der Meistersaison und den erfolgreichen Partien dieser Serie zurückfinden wollen, hat Christian Knappmann bereits angekündigt – zu einer Spielweise, die den Qualitäten seines Teams entspreche.

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