Sportpolitik

Sanierung der Herner Hallen geht in kleinen Schritten voran

In der Sporthalle Wanne Süd steht Mitte September zunächst ein Ortstermin zum Umfang der Sanierungsarbeiten an.

In der Sporthalle Wanne Süd steht Mitte September zunächst ein Ortstermin zum Umfang der Sanierungsarbeiten an.

Foto: Sabrina Didschuneit / Funke Foto Services / WAZ

Die Sanierungsarbeiten in den kleineren Sporthallen gehen gut voran. Manche Arbeiten in den größeren Sportstätten hingegen verzögern sich.

Die Sanierungen der Sport- und Schwimmhallen im Stadtgebiet sind ein Dauerbrenner im Sportausschuss. Denn die Herner Sportpolitiker haben sich parteiübergreifend auf ihre Fahnen geschrieben, den durch die Arbeiten unabdingbaren Ausfall an Spiel- und Trainingszeiten für Vereine so gering wie möglich zu halten.

Daher lässt sich der Sportausschuss seit gut einem Jahr regelmäßig über den Stand der Baumaßnahmen informieren, zuletzt am vergangenen Mittwoch bei der Sitzung im Bootshaus des RV Emscher. Fazit: Es geht voran, allerdings in kleinen Schritten.

Arbeiten in kleineren Hallen beendet oder so gut wie abgeschlossen

Abgeschlossen oder „so gut wie“ seien, so Klaus-Jürgen Strahlendorf, Teamleiter beim Gebäudemanagement Herne (GMH), die Sanierungen der Wasserleitungen in der kleinen Sporthalle der Erich-Fried-Gesamtschule sowie in den Turnhallen im Dannekamp und an der Dorneburg.

In der Sporthalle der Grundschule Süd in Röhlinghausen kann wieder geheizt werden, während an der Börsinghauser Straße in Holthausen noch Angebote für die Sanierung der sanitären Anlagen eingeholt werden müssen.

Verzögerungen in den großen Hallen

Verzögerungen gibt es bei den großen Hallen: So im Sportpark Wanne-Süd, wo erst nach einem Vor-Ort-Termin Mitte September über den Umfang der Sanierung der Umkleiden und der Lüftungstechnik entschieden werden kann.

Ebenso am Otto-Hahn-Gymnasium: Dort sollen sowohl die Schwimm- als auch die Turnhalle nicht nur saniert, sondern auch barrierefrei umgebaut werden – mit einem Aufzug sowie Behinderten-WCs.

Die Finanzierung der Kosten von über 1,23 Mio. Euro sei geklärt, so der Experte der GMH. Baubeginn sei aber sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr, angedacht war die Maßnahme mal für Oktober 2019.

Hölkeskampring: noch kein Zeitfenster

Ebenfalls erst im kommenden Jahr angegangen werden die Arbeiten in der großen Sporthalle der Erich-Fried-Gesamtschule.

Noch gar nicht geöffnet ist das Zeitfenster für die Sanierung des Lehrschwimmbeckens und der Turnhalle am Hölkeskampring, die Anfang des Jahres wegen asbesthaltiger Teile in der Lüftungsanlage für ungewisse Zeit gesperrt werden mussten. Hier habe der Regierungspräsident das letzte Wort – eine Förderzusage sei angekündigt.

Mont-Cenis-Gesamtschule: Maßnahmen laufen

Keine Angaben machte Klaus-Jürgen Strahlendorf im Sportausschuss über den Stand der Dinge in den Sporthallen der Max-Wiethoff-, Claudius-, Forell- und Europa-Schule: „Hier liegt die Planungshoheit bei der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft.“

Die HSM hat auch in der Sporthalle der Mont-Cenis-Gesamtschule den Hut auf und dort Anfang September mit den Baumaßnahmen begonnen. Für die Basketball-Damen des Herner TC heißt dies in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison, dass sie in anderen Hallen trainieren müssen, wahrscheinlich bis Ende September.

Arbeiten in Herne-Süd gehen weiter

Das ehemalige Beachvolleyball-Feld auf dem Sportplatz an der Bergstraße im Herner Süden wird zurzeit in ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen umgebaut. Die Arbeiten mussten unterbrochen werden, da im Unterboden eine Weltkriegsbombe vermutet wurde.

„Dieser Verdacht konnte nach eingehender Untersuchung ausgeräumt werden“, informierte Frank Rettig vom Fachbereich die Mitglieder des Sportausschusses. Seit dem 9. September darf auf dem kleinen Bereich zwischen der großen Spielfläche des BV Herne-Süd und der Grundschule wieder gebuddelt werden.

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