Eishockey - Oberliga Nord

Saison des Herner EV soll nun am 6. November beginnen

Der Startschuss für den Kampf um Punkte in der Eishockey-Oberliga soll am 6. November fallen. Ab dann soll es wieder Szenen geben wie die hier im vergangenen November zwischen Hernes Denis Fominych (li.) und Tom Kübler (Hamburg Crocodiles).

Der Startschuss für den Kampf um Punkte in der Eishockey-Oberliga soll am 6. November fallen. Ab dann soll es wieder Szenen geben wie die hier im vergangenen November zwischen Hernes Denis Fominych (li.) und Tom Kübler (Hamburg Crocodiles).

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Herne.  Mitte Oktober sollte die neue Saison der Oberliga für den Herner EV beginnen – nun soll sie am 6. November starten, so der DEB und die Vereine.

Die Eishockey-Oberliga startet nicht am 16. Oktober, sondern erst am 6. November in die neue Saison.

Auf diesen Termin einigten sich der Deutsche Eishockey-Bund und die beteiligten Vereine in einer Videokonferenz am Donnerstag.

75 Prozent der Clubs für Verschiebung des Starttermins

Der Beschluss, den geplanten Starttermin zu kippen, fiel mehrheitlich.

In einer zuvor durchgeführten Online-Umfrage hatten sich 75 Prozent der Clubs für eine Verschiebung um weitere drei Wochen ausgesprochen.

Start am 16. Oktober? Jürgen Schubert vom Herner EV war schon skeptisch

Auch Jürgen Schubert hatte sich in den vergangenen Monaten und zuletzt am Mittwoch, einen Tag vor der Videokonferenz, immer wieder skeptisch zu einem Saisonbeginn am 16. Oktober geäußert.

Der Modus muss wegen des späteren Beginns unter Umständen angepasst werden.

Modus hängt auch von einer Zulassung für Leipzig ab

Derzeit geht der Geschäftsführer des Herner EV aber weiterhin von einer Doppelrunde in der Oberliga Nord aus.

Inwieweit sich das verwirklichen lässt, hängt auch vom Ausgang des Zulassungsverfahrens der Icefighters Leipzig ab.

Terminplan soll Anfang Oktober veröffentlicht werden

Die Sachsen hatten vom DEB eine weitere Frist zur Erfüllung der Auflagen bis zu diesem Freitag bekommen, konnten aber in Sachen Mietvertrag für die Spielstätte im Kohlrabizirkus bis jetzt noch keinen Vollzug melden.

Mit nur zwölf anstelle der 13 geplanten Vereine würde sich bei einer Doppelrunde die Anzahl der Spieltage von 52 und die Anzahl der Spiele für jeden Club von 48 auf 44 reduzieren – was den engen Terminplan deutlich entzerren würde.

Den will der Deutsche Eishockey-Bund jetzt in der ersten Oktoberwoche veröffentlichen.

Zulassung von Zuschauern: behördliche Entscheidungen spielen maßgebliche Rolle

Dass eine angemessene Vorbereitung der Vereine auf die neue Saison nur noch bei einem späteren Beginn realisierbar ist, hatten zuletzt auch die Verbandsoberen eingesehen.

Unabhängig davon würden behördliche Entscheidungen hinsichtlich der Zulassung von Zuschauern weiterhin eine maßgebliche Rolle spielen, hieß es aus München.

„Es wird nun eine immense Bedeutung auf die lokalspezifische Betrachtung gelegt“

„Der Tenor der politischen Entscheidungen ist grundsätzlich positiv gewesen und das, was wir für die Öffnung der Oberligen gebraucht haben. Es wird nun eine immense Bedeutung auf die lokalspezifische Betrachtung gelegt. Unter diesen Voraussetzungen ist ein Spielbetrieb zu leisten und aufrechtzuerhalten“, so DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel.

Erneut verschoben wird auch die Gala zum 50-jährigen Bestehen des Eissports in Herne.

Nach dem zunächst geplanten 10. Juni ist jetzt auch der Ausweichtermin am 24. Oktober nicht mehr zu halten.

50 Jahre Eissport in Herne: Gala wird erneut verschoben und später nachgeholt

„So leid es uns auch tut – aufgrund der aktuellen Voraussetzungen können wir keine Feier garantieren, die diesem Anlass gerecht wird“, erklärte Jürgen Schubert.

Die Gala werde aber definitiv nicht ausfallen, sondern nachgeholt.

Bereits verkaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an diesem Samstag zwischen elf und zwölf Uhr im Eingangsbereich der Hannibal-Arena zurückgegeben werden.

Frühere Berichte zum Thema Herner EV in Corona-Zeiten:

16. September: Herner EV plant mit mehr Zuschauern

11. September: Fan-Aktion aus Herne: „Pucks für Präsidenten“

10. September: Erleichterung auch beim Herner EV: Auch die Drittligisten im Eishockey können Fördermittel beantragen

7. September: Jürgen Schubert vom Herner EV fürchtet eine „Überlebenssaison“, und die Oberligisten zeichnen ein düsteres Zukunftsszenario

14. Juli: Corona wird ein dauerhaftes Thema bleiben

31. Mai: Der Herner EV will weiterhin in der Oberliga auf Punktejagd gehen

1. Mai: Nach wochenlanger Arbeit steht der Herner EV Anfang Mai vor der Rettung

16. März: Wegen Corona ist kurz nach dem Saisonabbruch noch völlig unklar, wie es für den Herner EV weitergeht

Mehr Bilder und Artikel aus dem Herner und Wanne-Eickeler Sport gibt es hier

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