FUSSBALL - WESTFALENLIGA

Nur Platz eins zählt für den SC Westfalia Herne

Der SC Westfalia Herne, vorn Marko Onucka, empfängt am Sonntag im Stadion am Schloss den BV Westfalia Wickede.

Foto: Walter Fischer

Der SC Westfalia Herne, vorn Marko Onucka, empfängt am Sonntag im Stadion am Schloss den BV Westfalia Wickede. Foto: Walter Fischer

Tabellenführer SC Westfalia Herne hat am Sonntag im Stadion amSchloss den BV Westfalia Wickede zu Gast.

Hört sich vielversprechend an, was sich die Fußballer des SC Westfalia Herne und des BV Westfalia Wickede bei ihren letzten drei Aufeinandertreffen zusammengespielt haben. 3:3 in Wickede im November 2015, 3:3 im Mai vergangenen Jahres in Herne. Und schließlich ein 3:2-Auswärtssieg der Herner im vergangenen Oktober in der Hinrunde dieser Saison – ein Ausgang, der Christian Knappmann auch an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion am Schloss Strünkede) passen würde.

Auf eine erneute Trefferhäufung auf beiden Seiten würde er diesmal allerdings gerne verzichten, sein Team soll sich von den Wickedern (7.) diesmal kein Spektakel aufzwingen lassen.

„Das ist eine Mannschaft, die uns nicht besonders liegt“, hat Knappmann mit Wickedes Interpretation des 4-4-2 in den vorigen Aufeinandertreffen erlebt.

Wie in den jüngsten fünf Spielen wollen die Herner auch diesmal einen Schwerpunkt auf die Defensivarbeit legen – „wir werden auch an das Spiel gegen Wickede etwas konservativer herangehen. In den letzten fünf Spielen haben wir im Schnitt weniger einen Gegentoreschnitt unter eins“, so Knappmann.

Schwierige Entscheidungen für die Offensivbesetzung

Für die Trainer steht deshalb in der Offensive die ein oder andere schwere Entscheidung an. Denn seine Angreifer, so Knappmann, befänden sich derzeit in guter Form und würden gut trainieren, so dass noch offen ist, wer neben dem gesetzten Marko Onucka auf Torejagd gehen wird.

Verfolger Holzwickeder SC punktet den Hernern weiterhin hartnäckig hinterher, hat nach dem 2:0 beim Lüner SV weiterhin sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Westfalia. Die Herner – lange schon reden sie vom für dieses Jahr als Ziel ausgerufenen Aufstieg in die Oberliga – beschäftigen sich laut Knappmann nicht damit, ob und inwieweit ein zweiter Tabellenplatz eine weitere Chance auf den Sprung in die Oberliga bietet, je nach Lage in den höheren Ligen. „Ganz ehrlich: Mit Platz zwei könnten wir nicht zufrieden sein“, so Knappmann.

Mit Großteil des aktuellen Kaders in die neue Saison

Sind die Herner am Ziel, wollen sie die kommende Spielzeit mit einem Großteil des aktuellen Kaders angehen. Knappmann: „Wir wollen, für Westfalia Herne atypisch, im Sommer keinen kompletten Umbruch. Wir wollen im Sommer mit über neunzig Prozent des aktuellen Kaders weitermachen.“

Sechs Spiele sind noch in dieser Saison zu absolvieren – eine Woche nach dem Match gegen Wickede folgt die Spitzenpartie in Holzwickede.

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