Basketball U18-Bundesliga

Mit Fotostrecke: Herner TC im WNBL-Heimdebüt ohne Chance

Wenn Osnabrücks Dreh- und Angelpunkt Frieda Bühner (l.) auf dem Feld stand, wurde es für Jule Groll (am Ball) und den Herner TC schwierig

Wenn Osnabrücks Dreh- und Angelpunkt Frieda Bühner (l.) auf dem Feld stand, wurde es für Jule Groll (am Ball) und den Herner TC schwierig

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Herner Basketball-Bundesliga-Nachwuchs zahlt Lehrgeld. Gleichzeitig zeigte das HTC-Team aber auch Potenzial und es gab positive Erkenntnisse.

Herner TC - OSC Junior Panthers 49:80 (23:37). Nach dem guten wie erfolgreichen Start in Neuss (61:51) in die neue WNBL-Saison, musste die neu formierte Mannschaft des Herner TC nun am Wochenende im ersten Heimspiel Lehrgeld zahlen.

Dies lag zum einen daran, dass mit Hedda Köhne (im Training umgeknickt) und Laura Langermann (Zahn-OP) zwei Schlüsselspielerinnen angeschlagen in die Partie gehen mussten. Und zum anderen, dass die Gäste eine echte Alleskönnerin in ihren Reihen hatten.

Herner TC kriegt den „Rookie of the year“ kaum in den Griff

Frieda Bühner, in diesem Jahr zurecht mit einigen Nennungen bei der Wahl zum „Rookie of the year“ bedacht, war Dreh- und Angelpunkt im Osnabrücker Spiel. Am Ende war Bühner mit 33 Punkten die überragende Akteurin in der H2K-Arena und maßgeblich verantwortlich für den 80:49-Auswärtssieg der Junior Panthers.

Für die Hernerinnen um Headcoach Predrag Stanojcic war das Resultat hart, aber dennoch verschmerzbar.

HTC-Team kann die Niederlage verschmerzen

„Das war nicht das Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten“, ordnete Karina Sola ein. Die Team-Managerin der HTC-Girls hatte noch in Neuss ein Duell auf Augenhöhe registriert. Gegen Osnabrück jedoch konnte man kaum mithalten. „Vor allem nicht wenn Frieda Bühner auf dem Feld war.“

Im zweiten Spielabschnitt legte die Führungsspielerin, die auch schon in der ersten Bundesliga Einsätze vorzuweisen hat, mal eine Pause ein. Herne nutzte dies prompt und ließ da das eigene Potenzial aufblitzen. Das zweite Viertel ging mit 15:10 an die Gastgeberinnen.

Für Herne geht es in dieser Saison um den Klassenerhalt

Positiv blieb am Ende die Neben-Erkenntnis, dass das Herner Hygienekonzept aufgeht. Von den Gästen auch im Nachgang noch einmal ausdrücklich über soziale Netzwerke gelobt, meisterte der Verein die zusätzlichen Herausforderungen der Pandemie.

Und die sportliche Perspektive? „Die Saison wird keine einfache. Wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, so Sola. „Wenn alles gut läuft, kommen wir vielleicht in die Play-offs.“

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Die Statistik zum Spiel:

Viertel: 8:27, 15:10, 11:26, 15:17

HTC: Reich (13/1 Dreier), Köhne (10), Groll (8), Schechinger (7/1), Langermann (4), Bentahar (5), Kneip (2), Wojatzek, Lubosik.

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