Marokko rückt hinter Herne 70

Die SG Herne 70 marschiert als Tabellenführer in den mit Spitzenspielen gespickten Oktober. Gegen Aufsteiger RW Türkspor behielt die Schmidt-Elf mit 4:2 die Oberhand und verteidigte so ihren Vorsprung. Nachdem die Sportfreunde aus Wanne bei Arminia Ickern patzten (1:3) und leicht zurückgefallen sind, ist nun der FC Marokko auf Platz zwei vorgerückt.

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Die SG Herne 70 marschiert als Tabellenführer in den mit Spitzenspielen gespickten Oktober. Gegen Aufsteiger RW Türkspor behielt die Schmidt-Elf mit 4:2 die Oberhand und verteidigte so ihren Vorsprung. Nachdem die Sportfreunde aus Wanne bei Arminia Ickern patzten (1:3) und leicht zurückgefallen sind, ist nun der FC Marokko auf Platz zwei vorgerückt.

SG Herne 70 - RW Türkspor 4:2. Der Tabellenführer startete wie erhofft, Ostermann gelang früh das 1:0 (4.), später auch das 2:0 für Herne 70. Damit war Türkspor erfolgreich gelockt, doch die Siebziger konnten den nun vermehrt zur Verfügung stehenden Platz nicht nutzen. Das sollte sich rächen, Rot-Weiß glich aus. Erst Anil Yildiz mit einem 20-Meter-Freistoß konnte den Bann wiederum brechen. Kim Kendlik rundete den Heimerfolg mit einem Kontertor noch ab.

FC Marokko - SC Constantin 5:2. „Wir haben das Spiel beherrscht“, freute sich FC-Coach Mustafa Mokhtari über den sechsten Sieg im siebten Spiel. Zur Pause hieß es bereits 3:1 für Marokko, am Ende 5:2. Nun muss die Mokhtari-Elf in den anstehenden Spitzenspielen beweisen, dass sie zurecht bis auf Platz zwei geklettert ist. Constantin hat derweil den Kontakt zur Abstiegszone hergestellt.

SV Holsterhausen - SuS Merklinde 4:2. Zum ersten Mal feierte der SVH drei Punkte gegen Merklinde. Gegen einen lange sehr tief stehenden Gegner fehlte bis zur Pause lediglich noch die Durchschlagskraft. Das änderte sich mit dem Seitenwechsel. Ogbaide (2), Urankar und Harbord machten den verdienten Heimdreier perfekt.

VfB Börnig - RSV Wanne 5:0. Das Pokalmärchen ließ sich für den RSV in Börnig nicht weiterschreiben. Souverän mit 5:0 behielt der Tabellensechste auf eigenem Platz die Oberhand und schoss Wanne auf Abstiegsplatz 15 zurück. VfB-Trainer Volker Hanebeck konstatierte zufrieden: „Das war neunzig Minuten sehr konzentriert und mit sehr viel Spielfreude.“

FC Frohlinde II - Arminia Holsterhausen 1:6. Mit dem dritten Sieg in Folge lässt sich das Holsterhausener Derby-Debakel immer besser verschmerzen. Arminia präsentierte sich auch in Frohlinde sichtlich lockerer. „Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt. Vor allem die Art und Weise, wie sie aufgetreten ist, gefällt mir“, erklärte Trainer Serhat Hakan. Die Arminen legten in Frohlinde los wie die Feuerwehr, Yetimoglu (2.) und Coskun (4.) erwischten den Aufsteiger eiskalt. Tlatlik, der nach der Pause Rot sah, erhöhte noch auf 3:0, ehe dem FC der Ehrentreffer gelang. Nach dem Seitenwechsel machten Yilmaz und der eingewechselte Wilms (2) das halbe Dutzend voll.

Firtinaspor Wanne II - RSV Holthausen 4:3. Wird der RSV Holthausen langsam wach? Im Spiel beim Tabellenvierten jedenfalls machte dies den Eindruck. Zweimal gingen die Gäste in Führung und diesmal hielten sie auch bis zum Ende den Kopf oben, glichen selbst ein 2:3 noch einmal aus. Erst in der 87. Minute kassierte das Schlusslicht durch Firtinas eingewechselten Tolga Öztürk den Knock-out. „Mehr als ärgerlich“, fand Uli Kirchmeyer, Holthausens Sportlicher Leiter. „Ein Punkt war drin. Die Mannschaft lebt.“

DSC Wanne-Eickel II - SV Wanne 11 II 1:1. Der eine Punkt im Duell der Reserveteams brachte am Ende nur die Gäste ein kleines Stückchen voran. Während der DSC in der Tabelle auf Platz neun verharrt, schlichen sich die Elfer nach zuvor vier Niederlagen am Stück aus der Abstiegszone heraus. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen durch Jonas Krischan in Führung. Marcel Backes glich für Wanne 11 wieder aus.

Arminia Ickern - Sportfreunde Wanne 3:1. Mit der zweiten Saisonniederlage verloren die Sportfreunde vorerst den Kontakt zur Tabellenspitze. Nach einem 0:2-Rückstand konnte Wanne zwar eine Überzahl (Gelb-Rot Ickern, 63.) zum Anschlusstor durch Benjamin Reis nutzen. In der Nachspielzeit jedoch machte Ickern den Sack zu.

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