Jazz- und Modern Dance

HTC-Formation „BeCrazy“ bleibt weiter auf Relegationskurs

Groß war der Jubel über Platz drei bei den Tänzerinnen der HTC-Formation „BeCrazy“. Mit diesem Erfolg beim Heimturnier wächst die Chance auf das Erreichen der Aufstiegs-Relegation.

Groß war der Jubel über Platz drei bei den Tänzerinnen der HTC-Formation „BeCrazy“. Mit diesem Erfolg beim Heimturnier wächst die Chance auf das Erreichen der Aufstiegs-Relegation.

Foto: Herner TC

Herne.   Die Oberliga-Formation des Herner TC beendet das Heimturnier auf Platz drei und behält die Regionalliga im Visier. „sixPoint“ werden Dritte.

Turniere an zwei Tagen mit 40 Mannschaften - Was zunächst nach Planungen der Fifa für die kommenden Fußball-Weltmeisterschaften klingt, ist für die Jazz- und Modern Dance-Abteilung (JMD) des Herner TC schon Standard und läuft dort reibungsloser ab, als es sich der Fußball Weltverband wohl jemals erträumen könnte.

Insgesamt fanden in der Sporthalle am Westring am vergangenen Wochenende vier Formationsturniere statt. Für die Vereine der Oberliga und der Landesliga war dies der vorletzte Turniertermin in dieser Saison, für die Teams aus der Verbandsliga und der Jugendlandesliga bereits der Saisonabschluss. Der HTC war in jeder Liga vertreten und konnte durchaus zufrieden auf das Wochenende zurückblicken.

Erarbeitung der Choreographie dauert mehrere Monate

Als Laie war es zuweilen etwas schwer herauszufinden, welche Asynchronität in der Choreographie nun beabsichtigt war, und welche aus einer kleinen Unkonzentriertheit heraus entstanden. Über diese Beobachtung konnte die JMD-Abteilungsleiterin und Trainerin der Oberligamannschaft „Be Crazy“ Silvia Poloczek nur lachen. „Das kann ich verstehen. Aber die Wertungsrichter und wir können natürlich erkennen, was geplant war und was nicht.“ Das Erarbeiten einer Choreographie dauere schließlich mehrere Monate, in den höheren Ligen kommen noch externe Dozenten und gesonderter Ballettunterricht hinzu. Da bleibt im besten Fall wenig Platz für ungewollte Ausreißer. Die technische Perfektion der Choreographie ist der Anspruch und das Ziel für die Mannschaften. Dem HTC gelang dies an den beiden Tagen ziemlich gut.

Die Oberligamannschaft „Be Crazy“ konnte durch einen dritten Platz ihre Relegationshoffnungen wahren. „Mit vier Punkten Vorsprung auf den vierten Platz müsste jetzt schon sehr viel passieren, um die Relegation zu verpassen“, erklärte Poloczek. Zwar habe man sich den Termin für das Qualifikationsturnier zur Regionalliga am 23. Juni schon mal freigehalten, wolle aber nicht zu laut schreien, betonte sie. Beim letzten Turnier der Saison am 2. Juni in Wulfen soll der dritte Platz abgesichert werden.

Die Formation „Rhythm Nation“, festigte indessen ihren sechsten Platz in der Landesliga und darf sich wohl schon auf die kommende Saison vorbereiten. Mit Auf- oder Abstieg dürfte sie in diesem Jahr jedenfalls nicht mehr viel zu tun haben. Ähnlich sah es bei den Verbandsliga-Damen von „Fourmation“ aus. Sie belegten, wie bei drei Turnieren zuvor, den fünften Rang und schlossen auch als Fünfte die Saison ab.

Die schönste Überraschung: Platz drei für „sixPoint“

Für die wohl schönste Überraschung dieses erfolgreichen Wochenendes sorgte „sixPoint“ in der Jugendlandesliga. Hatten die Mädchen (8 bis 12 Jahre) bisher ein Abonnement auf den fünften Platz, konnten sie ihren Heimvorteil ausnutzen und belegten am Ende Platz drei. Der erste Pokal der Saison und der zweite an diesem Wochenende für den HTC. „Da flossen einige Tränen. Wir sind sehr stolz auf diese Leistung“, so Poloczek.

Die Saison befindet sich auf der Zielgeraden. Danach dürfen sich die Damen und Mädchen des HTC ein wenig ausruhen. Nach den Sommerferien wird es dann wieder ernst - die nächste Choreo wartet schon.

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