Eishockey

HEV rechnet zum Start mit McLeod

Aaron McLeod (am Puck) erholt sich immer noch von seiner schweren Verletzung aus dem ersten Playoff-Spiel. Zu Beginn der neuen Eiszeit aber will der Kanadier wieder fit sein.

Foto: Rainer Raffalski

Aaron McLeod (am Puck) erholt sich immer noch von seiner schweren Verletzung aus dem ersten Playoff-Spiel. Zu Beginn der neuen Eiszeit aber will der Kanadier wieder fit sein. Foto: Rainer Raffalski

Angreifer Aaron Mc-Leod erholt sich langsam von seiner schweren Verletzung. Vorbereitungsplan des Herner EV ist inzwischen komplett.

Eishockey-Oberligist Herner EV hat zwei weitere Vorbereitungsspiele vereinbart. Nach den Tests gegen das Krefelder DNL-Team (1. September), den Herforder EV (8. und 10. September) und Oberligameister Tilburg Trappers (15. und 17. September) treffen die Grün-Weiß-Roten am 22. und 24. September auf die Ratinger Ice Aliens. Die Freitagspartie beginnt um 20 Uhr am heimischen Gysenberg, das Rückspiel zwei Tage später am Sandbach um 18 Uhr. Mit dem Doppelduell gegen den Regionalligisten schließt das Team von Trainer Frank Petrozza seine Vorbereitung ab. Die neue Oberligasaison beginnt am 29. September.

Dann soll auch Aaron McLeod wieder in alter Frische auf dem Eis stehen. Der Kontingentspieler des HEV konnte die Halskrause inzwischen ablegen, muss seine regelmäßigen Therapieübungen aber immer noch mit Vorsicht und Geduld angehen. Vor Antritt seines Heimaturlaubs in Kanada Ende Juni wird sich der 28-Jährige einer weiteren MRT-Untersuchung unterziehen.

McLeod war im Frühjahr im ersten Play-Off-Duell mit den Hannover Indians durch einen rabiaten Check von Gästeverteidiger Robert Peleikis schwer verletzt worden und für den Rest der Saison ausgefallen. Neben einer schweren Gehirnerschütterung und einem Nasenbeinbruch wurden auch Schäden an einem Halswirbel und Bändern im Nackenbereich festgestellt. Ohne seinen Leistungsträger im Angriff schied der Nordmeister in der ersten Play-Off-Runde aus.

Zu einer erneuten Begegnung mit McLeods Widersacher wird es vorerst nicht kommen. Robert Peleikis war nach seinem Foul für sechs Spiele gesperrt worden und verließ die Indians nach Saisonende. Künftig geht er für den Süd-Oberligisten Deggendorfer SC aufs Eis.

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