Basketball - DBBL

Herner TC bekommt den Lohn für harte Teamarbeit

Hat noch etwas vor mit dem HTC: Trainer Marek Piotrowski.

Hat noch etwas vor mit dem HTC: Trainer Marek Piotrowski.

Foto: Socrates Tassos

Nach dem erstmaligen Gewinn des DBBL-Pokals spielt der Herner TC ab nächsten Mittwoch nun auch erstmals die Serie um die Deutsche Meisterschaft.

Große Worte. Marek Piotrowski spricht sie kämpferisch, aber doch gelassen aus. Aber es ist ja auch klar: der Herner TC hat nach dem 86:71-Sieg beim TSV 1880 Wasserburg die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft in der DBBL erreicht, und natürlich sagt Trainer Marek Piotrowski: „Jetzt wollen wir Deutscher Meister werden.“

Es fühle sich großartig an, in dieser Saison die Hauptrunde und das Final-Four-Turnier um den DBBL-Pokal gewonnen zu haben und nun im Finale zu stehen: „Dafür haben wir die ganze Saison über hart gearbeitet“, sagt der Trainer des Herner TC. Dass der Erfolg in Wasserburg am Ende so klar ausfallen würde, hatten die Herner Trainer und Spielerinnen vorab nicht unbedingt erwartet.

Starke Teamleistung auch beim Sieg in Wasserburg

Aber im Laufe der ersten Halbzeit in Wasserburg, nach der der HTC eine zunächst noch knappe 39:35-Führung behauptet hatte, „haben wir gesehen, dass wir das Spiel gewinnen können“, blickt der Trainer zurück. Gelungen ist dies mit einer starken Teamleistung, die in dieser Spielzeit sowie die Regel war bei den Hernerinnen: „Das sieht man auch an den Reaktionen der Spielerinnen auf der Bank. Alle geben alles.“

Der Lohn: die Finalteilnahme nach zwei Halbfinalspielen gegen Wasserburg. Der TSV 1880 hat zuletzt sechsmal in Folge an der Endspielserie teilgenommen. Innerhalb der vergangenen 17 Jahre spielt das Team erst zum zweiten Mal nicht um die Deutsche Meisterschaft. „Für uns ist es natürlich enttäuschend, im Halbfinale auszuscheiden, aber wir müssen positiv bleiben, denn wir haben noch zwei weitere Spiele zu absolvieren“, sagte Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Wasserburg bestreitet nächste Woche Donnerstag sein erstes von zwei Spielen um Platz drei.

Serie Best of five beginnt auswärts am Mittwoch

Marburg oder Keltern, das ist auch noch die Frage für den Herner TC nach dem Endspielgegner. Die Serie Best of five beginnt am kommenden Mittwoch auf jeden Fall auswärts, es folgen zwei Heimspiele für den HTC am Freitag und am Sonntag.

Groß gefeiert haben die Hernerinnen während der Busfahrt zurück aus Bayern nicht. Angestoßen wurde lediglich mit Wasser. Schließlich stand für diesen Mittwoch, 24 Stunden nach dem Sieg beim TSV 1880, schon wieder das nächste Training an: „Wir haben noch etwas vor und sind noch nicht am Ende der Reise“ sagte Marek Piotrowski – um damit nicht unbedingt im Bus, aber im Bild zu bleiben.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben