Eishockey - Oberliga Nord

Herner EV startet gegen Leipzig in die neue Oberligasaison

Marcus Marsall soll an diesem Wochenende sein Comeback beim Herner EV geben.

Marcus Marsall soll an diesem Wochenende sein Comeback beim Herner EV geben.

Foto: Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Herner EV gibt sein Heimdebüt in der Vorbereitung. Der neue Liga-Spielplan ist auch da – mit einer Besonderheit für den HEV und seine Fans.

Die neue Oberligasaison beginnt für den Herner EV mit einem Heimspiel gegen die Icefighters Leipzig. Allerdings erst am 8. November – am ersten Spieltag haben die Gysenberger spielfrei. So steht es im Terminplan, den der Deutsche Eishockey-Bund am Mittwoch veröffentlicht hat.

Was unter den Herner Fans kontrovers diskutiert werden dürfte: 18 der 24 HEV-Heimspiele finden an einem Sonn- oder Feiertag statt, nur drei an einem Freitag.

Herner EV spielt auch am Neujahrstag

Zweimal müssen die Grün-Weiß-Roten in der Hannibal-Arena dienstags ran, einmal an einem Mittwoch. Für den einen oder anderen vielleicht ebenfalls gewöhnungsbedürftig: Auch am Neujahrstag wird gespielt.

Da die Hauptrunde im Norden erst am Ostermontag endet, war der gewohnte Playoff-Modus nicht mehr zu halten und musste erheblich gestrafft werden.

Nord- und Südteams bleiben bis zum Finale unter sich

Nach den Pre-Playoffs zwischen den Nord-Teams auf den Plätzen sieben bis zehn (Best-of-one am 7. April) bleiben die Vereine beider Staffeln bis zum Gruppenfinale unter sich. Im Norden gilt dabei der Modus Best-of-three, eine Verzahnung entfällt.

Ein Duell zwischen Nord und Süd ist damit erst in der anschließenden Endspielserie um die Oberliga-Meisterschaft möglich. Die zumindest soll im Modus Best-of-five ausgetragen werden, kann bei begrenzter Eisverfügbarkeit der Finalisten aber auch auf maximal drei Spiele verkürzt werden.

Oberliga-Meister hat das Aufstiegsrecht zur DEL2

Der Oberliga-Meister hat das Aufstiegsrecht in die DEL2, ausgenommen sind die Tilburg Trappers. Einen sportlichen Absteiger aus der Nord-Gruppe wird es nicht geben. Aufsteigen in die Oberliga kann dort nur der Sieger einer Relegationsrunde zwischen den jeweils Besten der Regionalliga West, Nord und Ost.

Die Playoff-Termine im Norden – Viertelfinale: 9., 11. und 13. April.; Halbfinale: 16., 18. und 20. April;

Finale: 23., 25. und 27. April.

Die Endspielserie der beiden Oberliga-Meister soll am 30. April beginnen und am 2., 4. und spätestens 7. und 9. Mai fortgesetzt werden.

Tests am Freitag gegen Diez-Limburg und Sonntag in Bad Nauheim

An diesem Wochenende stehen für den HEV die Vorbereitungsspiele drei und vier auf dem Programm. Am Freitag um 20 Uhr kommt die EG Diez-Limburg zum Rückspiel zu den Gysenbergern, die den ersten Vergleich mit dem Oberliga-Neuling am letzten Sonntag mit 4:1 für sich entschieden hatten.

Nach seinem Kreuzbandriss Ende Februar soll Stürmer Marcus Marsall sein Comeback feiern. Nicht dabei sind Dominik Piskor und Tobias Schmitz.

Als Testspieler ist Paul König (20) dabei

Dafür präsentieren die Grün-Weiß-Roten kurzfristig noch ein neues Gesicht. Testspieler Paul König war in der letzten Saison für die Atlanta Mad Hatters in den USA aktiv und konnte die Herner Verantwortlichen unter der Woche im Training überzeugen. „Er hat uns gut gefallen und nun wollen wir sehen, ob er diesen starken Eindruck auch im Spiel bestätigen kann“, ist HEV-Trainer Danny Albrecht auf den Auftritt des 20-jährigen Stürmers gespannt.

Kleine Kulisse in der Hannibal-Arena

Das erste Heimspiel des HEV seit 231 Tagen wird allerdings nur vor einer bescheidenen Kulisse stattfinden können. Wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz in Herne haben gegen Diez-Limburg nur Sponsoren, Super- und Treuedauerkarteninhaber (Sitz- und Stehplatz) sowie alle weiteren Stehplatz-Dauerkartenbesitzer, die für dieses Testspiel auch eine Stehplatz-Tageskarte im Vorverkauf erworben haben, Zutritt.

Am Sonntag tritt der HEV um 18.30 Uhr beim Kooperationspartner EC Bad Nauheim an. Während in Herne noch die entsprechende technische Ausrüstung fehlt, kann der Test beim Zweitligisten zumindest über SpradeTV verfolgt werden. Gästefans sind auch in Bad Nauheim nicht zugelassen.

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