Eishockey

Herner EV gewinnt letzten Heimtest gegen Eisbären Regensburg

Auch vor dem Herner Kasten spielten sich viele brenzlige Szenen ab.

Auch vor dem Herner Kasten spielten sich viele brenzlige Szenen ab.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Beim 7:4-Sieg des Herner EV über die Eisbären Regensburg sahen die Zuschauer am Gysenberg über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch.

Generalprobe gelungen – zumindest die auf eigenem Eis. Im letzten Heimtest vor dem Beginn der Oberliga-Saison am nächsten Wochenende besiegte der Herner EV am Freitag die Eisbären aus Regensburg mit 7:4 (2:2, 2:2, 3:0).

Vor 505 Zuschauern lieferte der Dritte des Vorjahres in der Oberliga Süd den Gastgebern lange Zeit einen offenen Schlagabtausch. Die Anfangsphase gehörte allerdings dem HEV. Der drückte zu Beginn vehement auf das Tor von Gästekeeper Raphael Fössinger und ging nach einigen guten Möglichkeiten in Minute sieben in Führung. Torschütze war Gastspieler Artjom Alexandrov, vor dessen möglicher Verpflichtung noch einige Modalitäten zu klären wären.

Asselin vergibt mehrere Chancen

Patrick Asselin vergab mehrfach das 2:0, bevor auch die Eisbären im Spiel waren. Der Herner Playoff-Achtelfinalgegner der letzten Saison drehte die Partie und ging dreimal selbst in Führung, die Dennis Palka mit einem verwandelten Penalty, Jakub Bitomsky sowie Nils Liesegang mit einem Überzahltreffer jeweils wieder ausglichen. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und zeigten dabei immer wieder ihre hohe Qualität in der Offensive.

Im Schlussabschnitt mussten die Gäste von der Donau dem Kräfteverschleiß ihres Roadtrips in den Norden allerdings Tribut zollen. Am Abend zuvor waren die Oberpfälzer bereits bei den Trappers in Tilburg angetreten und dem Nordmeister nach einer 4:1-Führung noch mit 4:6 unterlegen – in einer mitunter hitzigen Partie einschließlich einer handfesten Keilerei mit mehreren Beteiligten und insgesamt 110 Strafminuten. Die Begegnung am Gysenberg verlief dagegen weitgehend fair. Für den einzigen Aufreger des Abends sorgte Dennis Thielsch, der nach einer doppelten Zehn-Minuten-Strafe ab Minute 17 zum Zuschauen verurteilt war.

Im letzten Drittel sah der HEV-Angreifer dominierende Teamkollegen, die gegen die müde werdenden und nur mit 14 Feldspielern angetretenen Gäste ihre konditionellen Vorteile ausspielten und durch ein Powerplaytor von Denis Fominych zum 5:4 kamen. Wenige Minuten später traf der 26-Jährige erneut, ehe Christoph Ziolkowski den unterhaltsamen Abend mit dem Tor zum 7:4-Endstand abrundete. Hernes neuer Verteidiger Christopher Kasten war an vier Treffern beteiligt.

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