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Herner EV bleibt unter Erfolgszwang

Der Herner EV muss weiter punkten für sein Saisonziel: Hier Aaron McLeod (l.) im Spiel gegen den EHC Timmendorfer Strand.

Foto: Rainer Raffalski

Der Herner EV muss weiter punkten für sein Saisonziel: Hier Aaron McLeod (l.) im Spiel gegen den EHC Timmendorfer Strand. Foto: Rainer Raffalski

Ein Platz unter den ersten sieben bleibt das Ziel des Herner EV. Freitag sind die Harzer Falken zu Gast, Sonntag geht es nach Erfurt.

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Im Spiel eins nach Frank Petrozza trifft der Herner EV an diesem Freitag um 20 Uhr am Gysenberg auf die Harzer Falken aus Braunlage. Am Sonntag treten die Grün-Weiß-Roten um 16 Uhr bei den Black Dragons Erfurt an.

Mit Elmar Schmitz steht zwar ein neuer Trainer an der Bande, doch an den Vorgaben hat sich seit dem letzten Wochenende nichts geändert. Der HEV steht weiterhin unter Erfolgszwang, wenn er sich die direkte Qualifikation für die Playoffs mit einem Platz unter den ersten Sieben sichern will.

Spiele werden keine Spaziergänge

So sehen es auch die beiden Topverteidiger der Gysenberger. „Die Mannschaft schaut nach vorne. Wir haben in der Woche mit der neuen sportlichen Führung gut und intensiv trainiert. Alle haben voll mitgezogen. Wir wollen die nächsten wichtigen Punkte holen, denn natürlich bleibt ein Platz unter den besten sieben Teams unser erklärtes Ziel. Zudem haben wir gerade gegen Braunlage etwas gutzumachen, denn bei der Overtime-Niederlage im Hinspiel lief es nicht so toll“, meint HEV-Kapitän Stephan Kreuzmann.

Assistenzkapitän Michel Ackers ergänzt: „Die Stimmung im Team ist gut, das Vergangene ist abgehakt. Der frische Wind durch den Trainerwechsel ist auch eine Chance für die Spieler, die bisher nicht so viele Einsatzzeiten bekommen haben. Natürlich müssen wir uns auf ein verändertes System einstellen, aber wir sind zuversichtlich, dass uns das schnell gelingt.“

Spaziergänge wie gegen Timmendorf werden die beiden anstehenden Spiele sicher nicht. Der HEV verlor gegen Braunlage nicht nur das Hinspiel, sondern auch das letzte Heimspiel in der Vorsaison – ebenfalls mit 3:4 nach Verlängerung. Auch die Saale Bulls aus Halle und die Moskitos Essen mussten zuletzt am Wurmberg in die Overtime. Als Verstärkung hat sich vor allem der Schwede Viktor Elias Bjuhr erwiesen, der seit seinem Wechsel vom EV Duisburg bereits nach acht Einsätzen zweitbester Scorer der Falken ist.

Noch anspruchsvoller dürfte die Sonntagsaufgabe werden. Die Black Dragons mit ihren Topscorern Michal Vazan, Robin Sochan und Carsten Gosdeck haben gerade einen Lauf und holten aus den letzten sechs Spielen fast so viele Punkte wie in der ersten Hälfte der Hauptrunde. Halle und die Hannover Indians mussten sich dort mit einem Zähler begnügen.

Gegen Braunlage will der HEV mit vier Blöcken antreten. Auch die Förderlizenzspieler aus der Krefelder DNL-Mannschaft werden dabei sein. Nach Tom Schmitz und Tobias Esch fällt mit Maik Klingsporn allerdings ein weiterer Verteidiger verletzt aus und der Vertrag mit Aron Wagner wurde Anfang der Woche aufgelöst. Die Herner Fans dürfen am Freitag also vor allem auf die Zusammensetzung der Defensivabteilung gespannt sein.

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