Eishockey

Herner EV: 2:3 im Test, aber ein ansprechendes Experiment

Nach drei Siegen gab es die erste Niederlage der Vorbereitung. Der Herner EV (li. Noah Bruns) unterlag den Tilburg Trappers mit 2:3.

Nach drei Siegen gab es die erste Niederlage der Vorbereitung. Der Herner EV (li. Noah Bruns) unterlag den Tilburg Trappers mit 2:3.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Herner EV muss seine erste Niederlage der Vorbereitung hinnehmen gegen Tilburg. Offensiv-Experiment und ein Lob an die Anhänger.

Nach drei Siegen musste der Herner EV am Freitag die erste Testspiel-Niederlage einstecken.

Der Eishockey-Oberligist unterlag auf eigenem Eis den Tilburg Trappers mit 2:3 (0:1, 2:0, 0:2), zeigte aber auch mit einem etwas ausgedünnten Kader einen ordentlichen Auftritt.

Herner EV verzichtet auch auf den Einsatz von Heyer und Liesegang

Außer Marcus Marsall, der nach seinem Kurz-Comeback am letzten Wochenende noch einmal geschont wurde und dem kürzlich operierten Dominik Piskor fehlten gegen die Niederländer auch Niklas Heyer und Nils Liesegang.

Die verfolgten das Spiel nur von der Tribüne aus. „Etwas Muskuläres. Nur eine vorbeugende Maßnahme“, erklärte HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert dazu.

Lob für die Disziplin der Anhänger

Mit dem jüngsten Corona-Fall im Mannschaftsumfeld habe ihr Aussetzen nichts zu tun gehabt: „Sonst wären sie nicht in der Halle gewesen.“

Die war mit 248 Zuschauern praktisch ausverkauft – coronabedingt waren am Freitag nur 250 Besucher in der Hannibal-Arena zugelassen.

„Und alle haben eine Maske getragen", lobte Jürgen Schubert die Disziplin der Anhänger, die sich auch sonst vorbildlich an die Vorgaben des Hygienekonzepts gehalten hätten.

Trainer Danny Albrecht zieht offensiv ausgerichtetes System durch

Obwohl nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, zog HEV-Trainer Danny Albrecht sein neues, noch offensiver ausgerichtetes Spielsystem durch.

Das klappte nicht auf Anhieb, doch mit zunehmender Spielzeit wurde das Herner Spiel ansprechender. „Es ist ein Experiment, das ab dem zweiten Drittel sehr gut aussah“, fand jedenfalls Jürgen Schubert.

Gästetrainer Bo Subr, dem sechs Stammspieler fehlten, war nur mit Anfang und Ende der Partie zufrieden: „Im zweiten Drittel waren wir sehr schlampig.“

Erster Treffer für den Neuzugang Colton Kehler

Am Ende hatte der Nordmeister beim Vize der Vorsaison dann trotzdem knapp die Nase vorn. Die zwischenzeitliche 2:1-Führung durch Tore von Colton Kehler und Denis Fominych reichte dem HEV nicht zum vierten Testspielsieg.

Für den Neuzugang aus Kanada war es der erste Treffer im grün-weiß-roten Dress. Im Herner Tor zeigte Förderlizenzspieler Jonas Neffin einen weiteren starken Auftritt.

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