Herne 70 rückt im Abstiegskampf noch enger zusammen

Ralf Schröder (hier im vergangenen Jahr gegen Holsterhausen) ist wieder im Training und zumindest für ein paar Minuten eine Option.

Ralf Schröder (hier im vergangenen Jahr gegen Holsterhausen) ist wieder im Training und zumindest für ein paar Minuten eine Option.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Gemeinsam wollen die Siebziger aus dem Keller, so Trainer Saitner, der keine Angst um den Job haben muss. Der Gegner steht nicht viel besser da.

„Gemeinsam!“ Ebenso griffig wie deutlich unterstreicht die SG Herne 70 mit diesem Wort die Lösung, wie die aktuelle sportliche Krise in der Fußball-Bezirksliga zu meistern sei. Nach der herben 1:7-Niederlage am vergangenen Sonntag bei SW Wattenscheid 08 und der 2:3-Pokalpleite beim B-Ligisten Rasensport Wanne setzten sich Vorstand, sportliche Leitung und Trainerteam an einen Tisch und rückten, wenn das überhaupt geht, noch enger zusammen.

Saitner musste keine Angst um seinen Job haben

„Wir kommen aus der misslichen Lage nur gemeinsam heraus, als Verein, als Familie SG Herne 70. Und von dieser Linie bringt uns niemand ab“, so Trainer Sebastian Saitner, dessen Job auf der Trainerbank zu keiner Sekunde gefährdet war.

Hinzu kam Donnerstagabend eine Mannschaftssitzung, um auch die Spieler auf die kommenden Aufgaben im Kampf gegen den Abstieg einzuschwören.

Ralf Schröder trainiert wieder und ist eine Option

Schon Sonntag soll der Bock umgestoßen werden, hofft Saitner. Die SG Herne 70 ist ab 15 Uhr zu Gast beim TuS Hattingen und will vom Kunstrasen „am Wildhagen“ zumindest ein Pünktchen entführen.

Der Gastgeber, zurzeit auf Tabellenrang 11, hat zwar einige individuell starke Spieler in seinen Reihen, konnte aber im bisherigen Saisonverlauf noch nicht wirklich überzeugen.

Personell schöpft der Herner Bezirksliga-Aufsteiger am Sonntag (fast) aus dem Vollen. Die Langzeitverletzten Murad Nasri und Stephan Hornberger fallen zwar weiterhin aus, dafür könnte aber Ralf Schröder eine Option sein, zumindest für einen Kurzeinsatz.

„Er hat nach seiner längeren Pause in dieser Woche wieder trainiert“, freut sich Sebastian Saitner über eine weitere Alternative.

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