Handball - Landesliga

HC Westfalia Herne: Zuversicht vor dem Nachbarschaftsduell

Jasper Meyer (re.) könnte beim Spiel der Herner in Rauxel von der Links- auf die Rechtsaußenposition wechseln.

Jasper Meyer (re.) könnte beim Spiel der Herner in Rauxel von der Links- auf die Rechtsaußenposition wechseln.

Foto: Klaus Pollkläsener / Funke foto services

Der HC Westfalia Herne ist beim Aufsteiger Rauxel-Schwerin zu Gast. Gegenüber der Vorwoche muss Trainer Krebietke einige Umstellungen vornehmen.

Zum Nachbarschaftsduell mit dem Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin in der Sporthalle am Adalbert-Stifter-Gymnasium muss der HC Westfalia Herne an diesem Sonntag um 18 Uhr die Stadtgrenze nur um wenige Meter überschreiten. Reisestrapazen können also nicht als Grund für eventuelle Hemmnisse angeführt werden.

Als selbst ernannter Meisterschaftsfavorit nehmen Westfalias Akteure jedoch auch in in der Halle des Gegners den Vergleich mit großer Zuversicht an.

Konzentration über die volle Distanz halten

„Wir müssen bereit sein, in jedem Spiel unser Bestes zu geben. Wie zum Auftakt gilt es, die Konzentration über die volle Distanz hochzuhalten,“ duldet Trainer Stephan Krebietke keine Nachlässigkeiten und Überheblichkeiten.

Auch beim Training verlangte er von seinen Schützlingen jederzeit uneingeschränktes Engagement.

Einige Umstellungen sind erforderlich

Allerdings werden allein schon durch den Ausfall von Maik Klamann gegenüber der Vorwoche Umstellungen erforderlich sein. Der einzige Linkshänder auf der rechten Außenbahn kann aufgrund einer jetzt diagnostizierten Schambeinentzündung längerfristig ausfallen. Gegen den Aufsteiger ist er auf jeden Fall nicht einsatzfähig.

Joshua Dudda kann als Rechtshänder diese Position einnehmen, braucht aber nach seiner langen Verletzungspause noch größere Schonungsphasen. Alternativ denkt Stephan Krebietke über einen Wechsel von Jasper Meyer von Links- auf Rechtsaußen nach.

Aber diese Maßnahmen werden kaum für Verunsicherungen sorgen, wie auch der verletzungsbedingte Trainingsabbruch von Robin Hodde. Westfalias Kader ist groß und spielstark genug, um auch Hoddes möglichen Ausfall zu kompensieren.

Neuzugang Stautenberg im Training

Überraschend hat diese Woche Neuzugang Alexander Stautenberg am Training teilnehmen können. Ihm fehlt noch die ausreichende Einbindung ins Spielsystem. Aber wenn ein Platz im Kader frei bleibt, könnte ihm Stephan Krebietke vielleicht kurze Einsatzzeiten gewähren.

Keine Sorgen gibt es bei den Torhütern: Jörn Maiß ist gesetzt, zwischen Daniel Ebereonwu und Daniel Ollesch wird der Trainer nach den Abschlussübungen die Nominierung vornehmen. Der Gastgeber, der zum Auftakt beim Mitaufsteiger Westfalia Hombruch 26:34 unterlag, geht bei aller zu erwartenden Einsatzfreude als Außenseiter ins Rennen.

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