Handball - Landesliga

HC Westfalia Herne vor brisanter Partie mit besonderer Note

Zeigt ansteigende Form nach seiner Rückkehr aus der Verletzungspause: Alexander Schade (Mi.) vom HC Westfalia Herne.

Zeigt ansteigende Form nach seiner Rückkehr aus der Verletzungspause: Alexander Schade (Mi.) vom HC Westfalia Herne.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Herne.  Der HC Westfalia Herne trifft am Samstag auf den SV Westerholt. Anders als im Hinspiel ist wieder eine enge und kämpferische Partie zu erwarten.

Seit eh und je sind die nachbarschaftlichen Begegnungen zwischen dem HC Westfalia Herne und dem SV Westerholt etwas Besonderes. Meistens ging es in den Duellen, ob in der Verbands- bzw. Landesliga oder den Kreispokalspielen, immer sehr eng und kämpferisch zu.

Das Hinspiel wich hiervon ausnahmsweise etwas ab.

Klarer Sieg wie im Hinspiel wird sich nicht einfach wiederholen lassen

Hier startete Westfalia mit 4:0 furios und schockte damit den SVW für die gesamte Spielzeit. Am Ende stand ein klarer 34:25 (18:11)-Auswärtssieg. Der wird sich an diesem Samstag (Anwurf 19 Uhr, Westring-Halle) trotz des Heimvorteils nicht so einfach wiederholen lassen.

Westerholt musste in den letzten acht Begegnungen der laufenden Saison nur zum Rückrundenauftakt gegen den VfL Gladbeck II Punkte lassen (30:33) und ist bis auf drei Punkte auf die Tabellenposition zwei der Strünkeder herangerückt.

Lokale Brisanz mit besonderer Note

Im Falle eines Sieges würden die Gäste das Feld der Aufstiegskandidaten vergrößern. Das verleiht der ohnehin zu erwartenden Brisanz eine besondere Note.

Trainer Stephan Krebietke hat sich das Video vom Hinspiel noch einmal genau angeschaut und seine Trainingsinhalte darauf abgestellt. Auch an diesem Samstag wird es stark auf die Abwehr ankommen, die im geschlossenen Verbund beim SVW gut funktionierte, jedoch über die schnelle Mitte des Gegners verwundbar war. Nicht nur hier müssen die Strünkeder auf der Hut sein.

Den Stiefel konsequent und mit Tempo herunter spielen

Auch auf den körperlichen Einsatz sind die Strünkeder vorbereitet. „Die Mannschaft wird alles an Kraft und Konzentration rein schmeißen“, dessen ist sich Stephan Krebietke sicher. „Wenn wir unseren Stiefel konsequent und mit ausreichend Tempo herunter spielen, werden wir auch gegen den spielstarken Nachbarn bestehen.“

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste ist Rosen Kolev, der die Mannschaft zu lenken weiß und auch selbst Vollstreckerqualitäten hat. Die Herner sind hier vielleicht etwas breiter aufgestellt. Unterschätzt wird der Gegner natürlich in keinster Weise.

Luke Schumann weilt inzwischen zu einem Auslandssemester in Barcelona und wird dem HCW bis zum Saisonende maximal bei Heimaturlauben noch sporadisch zur Verfügung stehen können. Da ist es gut, dass Alex Schade immer mehr an sein Leistungsniveau vor der Verletzungspause heran kommt. Der leicht angeschlagene Joshua Dudda sollte wieder fit sein. Im Tor erhalten erneut Jörn Maiß und Hannes Greger das Vertrauen von Stephan Krebietke.

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