Eishockey - Vorbereitung

Härtetest mit besten Erinnerungen für Herner EV

Der HEV (li. Goalie Björn Linda) setzte sich im März gegen Regensburg (Spielszene) in den Playoffs durch.

Der HEV (li. Goalie Björn Linda) setzte sich im März gegen Regensburg (Spielszene) in den Playoffs durch.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Am Generalproben-Wochenende vor Saisonbeginn trifft der Herner EV auf die Eisbären Regensburg – und frischt dabei besondere Erinnerungen auf.

Die Generalproben des Herner EV vor dem Saisonstart gegen die Duisburger Füchse am nächsten Freitag sind noch einmal echte Härtetests. In den beiden letzten Vorbereitungsspielen geht es an diesem Wochenende gegen die Eisbären Regensburg.

Mit diesem Gegner verbinden Fans und Mannschaft des HEV allerbeste Erinnerungen. Gegen den Dritten der Oberliga Süd begann in der letzten Saison das Playoff-Märchen der Grün-Weiß-Roten, das in ganz Eishockey-Deutschland für Aufsehen sorgte.

Oberpfälzer setzen auf Kontinuität

Als krasser Außenseiter warf der Nord-Sechste seinerzeit den Aufstiegsaspiranten mit 5:1, 6:1 und 4:3 aus dem Rennen, ließ anschließend gegen den Süd-Meister Peiting noch einen weiteren Sweep folgen und wurde erst nach fünf umkämpften Halbfinalduellen von den Trappers aus Tilburg gestoppt.

Seit dem Playoff-Aus gegen den Herner EV hat sich im Kader der Oberpfälzer zur neuen Saison nicht viel verändert. Mit nur drei Neuzugängen und fünf Abgängen hielten sich die Transferaktivitäten der Süddeutschen in engen Grenzen.

Dass viele Akteure langfristige Verträge besitzen, ist ein weiterer Beleg für Kontinuität an der Donau. Auch Trainer Igor Pavlov stand trotz des frühen Scheiterns in den Playoffs nicht zur Diskussion.

Freitag in der Hannibal-Arena, Sonntag in Regensburg

Für Regensburg ist die Reise nach Herne der zweite Teil eines kleinen Roadtrips, für Donnerstag wurde auch schon ein Test der Eisbären beim Oberliga-Vizemeister Tilburg geplant. Spielbeginn in Herne ist dann an diesem Freitag in der Hannibal-Arena um 20 Uhr. Das Rückspiel am Sonntag in der Stadtwerk.Donau-Arena wird um 18 Uhr angepfiffen. Natürlich taugen Vorbereitungsspiele weniger zur Legendenbildung als die sensationelle Herner Playoff-Serie, doch von besonderem Reiz sind die Tests gegen die Rot-Weißen um Kapitän Peter Flache angesichts der Vorgeschichte allemal.

HEV-Coach Danny Albrecht steht am Wochenende der komplette Kader zur Verfügung. Auch Förderlizenzspieler Tobias Schmitz aus Iserlohn wird dabei sein. „Die Zeit des Ausprobierens ist vorbei. Wir haben taktisch gut gearbeitet und sind mittlerweile auf einem wirklich ordentlichen Level“, blickt Danny Albrecht auf die letzten fünf Wochen zurück.

Längerfristiges Vorbereitungsprogramm des Herner EV

In dieser Woche wurde vor allem an den Special Teams und am Bullyspiel gearbeitet. „Da erhoffe ich mir am Wochenende einen sichtbaren Schritt nach vorne“, sagt der HEV-Coach und fährt fort: „Wir haben diese lange und harte Zeit gebraucht. Wir mussten viele neue Spieler integrieren und haben die jungen Spieler langsam herangeführt. Es war uns wichtig, dass wir unser Programm nicht hektisch durchziehen, sondern über einen längeren Zeitraum anlegen.“

Vor allem im physischen Bereich habe man deutlich härter gearbeitet als in den vergangenen Jahren. „Da hat es einfach mal einen neuen Input gebraucht. Wir hoffen, dass sich die anstrengenden Einheiten in der langen Saison auszahlen.“

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