Tennis

GW-Damen auf dem Sprung in die Westfalenliga

Mit zwei Punkten beteiligte sich Ksenia Dmitrieva am wichtigen Sieg der Herner Damen, die damit Kurs auf die Westfalenliga hielten.

Mit zwei Punkten beteiligte sich Ksenia Dmitrieva am wichtigen Sieg der Herner Damen, die damit Kurs auf die Westfalenliga hielten.

Foto: Rainer Raffalski

Damen des TC Grün-Weiß Herne gewinnen das Spitzenspiel in Dortmund mit 5:4. Die Herren 60 freuen sich über ihren ersten Sieg in der Regionalliga.

Besser hätte es für den TC Grün-Weiß Herne nicht laufen können. Die wichtigsten Mannschaften des Vereins fuhren am Wochenende ausnahmslos Siege ein.

Verbandsliga: TSC Hansa Dortmund - 1. Damen 4:5. Ausgerechnet vor dem Gipfeltreffen der beiden einzig ungeschlagenen Teams hatten die Hernerinnen große Personalsorgen. Gleich drei Leistungsträgerinnen waren krank oder verletzt. Um überhaupt eine Chance zu haben, ließ Teamchef Marius Moormann Alexandra Artamonova aus St. Petersburg einfliegen, die seit Jahren für Herne spielberechtigt ist und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zum Club pflegt.

Und dieser Schachzug sollte sich auszahlen. Zwar mussten die angeschlagenen Luna Hüning und Desiree Schelenz ihre Einzel und das gemeinsame Doppel aufgeben und Franka Rheinländer verlor nach drei spannenden Durchgängen, mehr aber war für Dortmund nicht zu holen. Bezirksmeisterin Anastasia Meglinskaya ließ der Slowakin Veronika Köberlingova im Spitzeneinzel beim 6:2, 6:2 keine Chance, noch deutlicher dominierten Artamonova und Ksenia Dmitrieva ihre Partien.

Fürs Doppel stellte sich auch Adrijana Pavlovic zur Verfügung, die wegen Rückenproblemen bislang nicht zum Einsatz kam. Mit Artamonova an der Seite gewann sie glatt in zwei Sätzen, bevor Meglinskaya/Dmitrieva mit 6:2, 6:2 den 5:4-Erfolg perfekt machten. Als einzig noch verlustpunktfreies Team der Liga haben die Grün-Weißen nun allerbeste Chancen, ins westfälische Oberhaus zurückzukehren.

Regionalliga: Herren 60 - TC RW Porz 7:2. Die GW-Oldies haben nach zwei Schlappen gegen die Topclubs den ersten Sieg in der höchsten deutschen Liga eingefahren und ihre Ambitionen auf den Klassenerhalt unterstrichen. Schon in den Einzel machten John Barrett, Rainer Hampel, Christopher Hill, Dirk Boeddinghaus und Gerd Polzin mit glatten Zweisatzsiegen alles klar. Einzig Markus Schwartze musste sich trotz Satzführung geschlagen geben. Die bedeutungslosen Doppel wurden nicht gespielt und mit 2:1 aufgeteilt.

Ruhr-Lippe-Liga: 1. Herren - TC RW Stiepel 8:1. Überraschend deutlich entschieden die Herner das Spitzenspiel gegen zuvor ebenfalls ungeschlagene Stiepeler für sich. An allen Positionen gab es hochklassige Partien mit langen Ballwechseln, meist hatten die Herner den längeren Atem. Einzig Goran Tufekcic musste sich an Position eins dem top aufgelegten Stefan Hlavsa mit 4:6, 2:6 beugen. Anastasios Pavlis, Jonas Wäschle, Arseniy Zatonenko und Jan Gerhardt siegten in zwei, Eerik Ahomaa in drei Sätzen. Zwei Doppel gab Stiepel auf, das dritte buchten Wäschle/Gerhardt zum 8:1-Endstand aufs Herner Konto.

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