Fussball - Westfalenliga

DSC Wanne-Eickels Coach Westerhoff hadert mit dem Spielglück

Nach dem 0:4 in Wiemelhausen (hier eine Spielszene mit Damian Bartsch/vorne links) blieb dem DSC Wanne-Eickel diesmal ein Punkt gegen den SC Neheim.

Nach dem 0:4 in Wiemelhausen (hier eine Spielszene mit Damian Bartsch/vorne links) blieb dem DSC Wanne-Eickel diesmal ein Punkt gegen den SC Neheim.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Der DSC Wanne-Eickel kommt gegen den SC Neheim nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Umstrittene Rote Karte gegen DSC-Akteur Erik Schäfer.

DSC Wanne-Eickel - SC Neheim 0:0. Der DSC Wanne-Eickel zeigte sich von der 0:4-Pleite bei Concordia Wiemelhausen gut erholt, kam gegen den SC Neheim jedoch nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

„Meine Mannschaft hat alles besser gemacht als in der letzten Woche. Wir waren über 90 Minuten das spielbestimmende Team, leider hat im letzten Drittel entweder der finale Pass gefehlt oder die Durchschlagskraft in den Eins-gegen-Eins-Situationen“, bilanzierte DSC-Coach Sebastian Westerhoff.

Größte Chance für Marvin Piechottka per Freistoß

Den ersten Warnschuss auf das Tor der Gäste gab Damian Bartsch in Spielminute 12 ab, doch der Mittelfeldspieler zielte etwas zu hoch. Nach einer halben Stunde setzte sich Dawid Ginczek in bekannter Manier gegen zwei Gegenspieler durch, fand aber in Gäste-Keeper Justin Schröter seinen Meister.

Die größte DSC-Chance hatte dann Marvin Piechottka nach 36 Minuten. Der Schiedsrichter entschied auf strafbaren Rückpass und gab Freistoß auf der Fünf Meter-Linie des SCN-Tores. Alle Spieler der Gäste standen auf der eigenen Torlinie, Piechottka schoss, doch sein Schuss wurde noch irgendwie abgeblockt. Westerhoff: „Uns hat am Ende auch etwas das Spielglück gefehlt. Es war immer noch ein Bein dazwischen.“

Kurz vor dem Seitenwechsel konnte sich dann auch DSC-Keeper Thorben Krol auszeichnen, der im Eins-gegen-Eins gegen Gianluca Greco nervenstark blieb und dem SCN-Stürmer den Ball vom Fuß nahm.

Nach der Pause hatte der DSC deutlich mehr Ballbesitz, Neheim fokussierte sich nur auf die Defensivarbeit.

Umstrittene Rote Karte gegen Schäfer

In der 63. Spielminute lief dann Gäste-Spieler Johannes Tiedemann lief nach einem weiten Schlag aus der eigenen Hälfte alleine auf Thorben Krol zu, dicht verfolgt von DSC-Akteur Erik Schäfer. Schäfer rempelte Tiedemann leicht an, doch dieser blieb auf den Beinen und kam völlig frei zum Abschluss, traf jedoch nur den Pfosten.

Nach seinem Schuss pfiff der Schiedsrichter Freistoß und gab Schäfer die Rote Karte. „Das kann überhaupt nicht sein. Wenn der Schiedsrichter sofort abpfeift und die Rote Karte gibt, dann ist es noch nachvollziehbar. Aber so nicht. Was wäre passiert, wenn er den Ball ins Tor geschossen hätte? Tor für Neheim und Rote Karte für uns?“, so Westerhoff nach dem Spiel.

Doch auch in Unterzahl blieb seine Mannschaft weiterhin spielbestimmend, zwingende Torchancen erspielte sie sich aber nicht mehr. „Am Ende sind es für mich zwei verlorene Punkte, denn wir haben gegen einen Gegner gespielt, der die Partie gar nicht gewinnen wollte“, so Westerhoff abschließend.

DSC: Krol; Engel (59. Robert), Schäfer, Koymali, Schlüter - S. Preissing, Bartsch (61. Karatas), Piechottka, Kampmann (59. Liguda) - Ruppert ( 75. P. Preissing), Ginczek.

Rote Karte: Schäfer (DSC, Notbremse, 63.).

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