Fussball - Westfalenliga

DSC Wanne-Eickel will wieder zurück in die Erfolgsspur

Der DSC Wanne-Eickel, rechts Alexander Schlüter, trifft am Sonntag auf den SC Neheim.

Der DSC Wanne-Eickel, rechts Alexander Schlüter, trifft am Sonntag auf den SC Neheim.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Der SC Neheim ist beim DSC Wanne-Eickel in der Mondpalastarena zu Gast. Trainer Keine leichte Aufgabe, sagt Trainer Sebastian Westerhoff.

DSC Wanne-Eickel - SC Neheim (15 Uhr, Mondpalast Arena). „Das war für uns schon etwas komplett anderes. Wir haben in Wiemelhausen unser erstes Pflichtspiel verloren. So eine Situation war uns bisher nicht bekannt und für die Mannschaft ganz neu“, sagt DSC-Coach Sebastian Westerhoff mit einem Augenzwinkern.

Am Sonntag möchte er mit seinem Team nun schnell wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Zu Gast in der Mondpalast Arena ist dann der SC Neheim.

Gäste gewannen zuletzt 6:2 gegen Schüren

Das Team aus dem Hochsauerland liegt in der Tabelle nur einen Zähler hinter dem DSC und kommt mit einer Empfehlung von zwei Siegen in Serie nach Wanne-Eickel. Am vorigen Wochenende schoss die offensivstarke Truppe von Alexander Bruchhage den BSV Schüren um Ex-DSC-Kapitän Mathias Tomaschewski sogar mit 6:2 vom Platz.

„Das ist eine sehr unangenehme Mannschaft. Nicht, weil sie so hart in den Zweikämpfen sind oder extrem ekelig spielen, sondern weil sie über viele wendige und technisch versierte Spieler verfügen“, weiß der DSC-Coach um die Schwere der Aufgabe.

0:4-Niederlage vom vorigen Spieltag aufgearbeitet

Die 0:4-Pleite bei Concordia Wiemelhausen arbeitete Sebastian Westerhoff mit seinem Team am Dienstag noch mal detailliert auf, danach war das Spiel aber kein Thema mehr und der Blick wurde direkt nach vorne gerichtet.

„Wir haben uns ganz normal auf die Partie gegen Neheim vorbereitet. Wegen einer Niederlage ändern wir nichts in unserer Herangehensweise. Wir wissen, wie wir sie knacken können. Es ist wie gesagt eine sehr offensivstarke Truppe, aber in der Defensive konnten wir einige Schwächen ausmachen, die wir am Sonntag natürlich nutzen wollen“, so Sebastian Westerhoff weiter.

Auf die eigenen Stärken besinnen

Der DSC-Coach kann bei dieser Aufgabe fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig die langzeitverletzten Spieler Lukas Ziegelmeir und Marcel Wistuba fallen am Sonntag aus, hinter dem Einsatz von Nicolai Lux steht noch ein kleines Fragezeichen. „Bei ihm können wir erst kurzfristig entscheiden, ob es für diese Partie reichen wird“, erklärt Sebastian Westerhoff.

Am Sonntag will sich seine Mannschaft wieder auf ihre eigenen Stärken besinnen und zeigen, dass die Pleite in Wiemelhausen nur ein kleiner Ausrutscher war.

An die Leistung vom Spiel gegen Lennestadt anknüpfen

Vor allem im letzten Heimspiel, beim 8:0-Erfolg gegen den FC Lennestadt, hat der DSC den eigenen Zuschauern sehr viel Freude bereitet und wunderbaren Offensiv-Fußball gespielt. „Daran wollen wir anknüpfen. Natürlich gehen wir nicht davon aus, dass wir wieder 8:0 gewinnen. Das wäre völlig vermessen. Aber es ist unser Ziel, dass wir den Fans wieder ein schönes und attraktives Spiel bieten. Passend zum Wetter, das für Sonntag angesagt ist“, lacht Westerhoff.

„Wenn wir unsere eigene Leistungsfähigkeit abrufen, dann werden wir auch schnell wieder in die Erfolgsspur finden“, fügt er schnell hinzu.

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