Fußball Westfalenliga

DSC Wanne-Eickel will in Iserlohn sein Heim-Gesicht zeigen

Der DSC Wanne-Eickel will mit Tempo nach vorne spielen und schnell umschalten – ein Spieler wie Rohbar Derwish ist dabei ein Trumpf.

Der DSC Wanne-Eickel will mit Tempo nach vorne spielen und schnell umschalten – ein Spieler wie Rohbar Derwish ist dabei ein Trumpf.

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Herne.  Zuhause hui, auswärts pfui – aber woran liegt das? DSC-Trainer Sebastian Westerhoff hat vor der Partie beim FC Iserlohn einen Erklärungsansatz.

FC Iserlohn – DSC Wanne-Eickel (15 Uhr, Willi-Vieler-Stadion, Iserlohn). Zuhause hui, auswärts pfui. So lassen sich die bisherigen sieben Saisonspiele des DSC Wanne-Eickel in der Westfalenliga zusammenfassen.

In der Heimtabelle steht das Team von Sebastian Westerhoff auf dem zweiten Tabellenplatz, in der Tabelle, die nur die Auswärtspartien berücksichtigt, rangiert der DSC auf Rang 13 mit nur einem mickrigen Punkt. Zahlenmäßig also schlechte Voraussetzungen für das Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Iserlohn.

DSC Wanne-Eickel: Das Lazarett lichtet sich langsam

Die Diskrepanz zwischen den Heim- und Auswärtsspielen hat auch Sebastian Westerhoff klar erkannt, wirklich erklären kann er es jedoch nicht: „Eigentlich ändern wir unsere Spielanlage nicht. Da ist es völlig egal, wo wir spielen“.

Eine Sache ist ihm jedoch aufgefallen: „Auswärts haben wir in dieser Saison bisher eine ganz andere Körpersprache. Und die hat einfach nicht gepasst“, erklärt der DSC-Coach.

Gute Nachrichten gab es dabei unter der Woche aus dem DSC-Lazarett. Dawid Ginczek, der bereits in der letzten Woche auf der Bank saß, ist wieder komplett einsatzfähig und auf Grund seiner Offensiv-Qualitäten auch direkt wieder ein heißer Kandidat für die Startelf. Josse Gerick, Marvin Piechottka und Davide Basile haben wieder das Lauftraining aufgenommen.

Ramis Verletzung passt zur Situation der Wanner

„Es war schön, dass wir die Jungs wieder auf dem Platz gesehen haben. Doch einzig bei Josse Gerick besteht eine kleine Chance, dass er wieder im Kader steht“, sagt Sebastian Westerhoff. Nach der Meisterschaftspause über Allerheiligen sollen dann aber alle Akteure wieder dabei sein.

Dann wird auch Neuzugang Soufian Rami wieder zur Verfügung stehen. Der Offensivspieler brach am letzten Sonntag das Aufwärmen ab und machte sich direkt auf den Weg in die Augenklinik. Dort wurde ihm ein Splitter entfernt, den er sich beim Renovieren zugezogen hat.

Anschließend musste Soufian Rami eine Augenklappe tragen und darf erst in der kommenden Woche wieder Sporttreiben. „Diese Verletzung passt dann halt irgendwie auch zu unserer aktuellen Situation“, zuckt Sebastian Westerhoff mit den Schultern.

Erster Auswärtssieg soll endlich her: mit dem gleichen Plan wie zuhause

Im Sauerland soll aber nun endlich der erste Auswärtssieg her. Dabei wird der DSC nicht großartig anders agieren als am letzten Wochenende gegen Hohenlimburg. Aus einer kompakten Defensive soll über die schnellen Außenspieler nach vorne kombiniert werden.

„Wir werden sicher Räume bekommen, die wir dann auch nutzen müssen. Es ist zwar immer so leicht gesagt, aber es wird auch am Sonntag sehr auf unser Umschaltspiel ankommen. Wenn dies klappt, haben wir gute Chancen auf drei Punkte, denn wir wissen, wie wir Iserlohn knacken können“, so Sebastian Westerhoff abschließend.

Alle Artikel zum Sport in Herne und Wanne-Eickel finden Sie hier

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben