Fußball Verbandspokal

DSC Wanne-Eickel fiebert dem Pokal-Viertelfinale entgegen

Im Aufstiegsspiel um die Oberliga am Ende der Saison 2017/18 erzielte Dawid Ginczek (Dritter von links) zwei Treffer gegen den SV Schermbeck, der seinerzeit nach Verlängerung mit 3:2 gewann.

Im Aufstiegsspiel um die Oberliga am Ende der Saison 2017/18 erzielte Dawid Ginczek (Dritter von links) zwei Treffer gegen den SV Schermbeck, der seinerzeit nach Verlängerung mit 3:2 gewann.

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel / Funke Foto ServicesBiene Hagel / Funke Foto Service

Herne.  Die ganze Wanne-Eickeler Vereinsfamilie macht sich auf den Weg zum Spiel bei Oberligist SV Schermbeck. Zwei Busse stehen zur Verfügung.

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Was für ein Kontrastprogramm: Der DSC Wanne-Eickel musste vor Wochenfrist noch im Kreispokal bei B-Kreisligist RSV Wanne (11:0) ran. Zwischendurch dann im Westfalenliga-Pflichtspiel gegen den FSV Gerlingen (3:1) und jetzt geht es um den Einzug ins Verbandspokal-Halbfinale. Die Partie am Mittwochabend bei Oberligist SV Schermbeck ist nicht nur in dieser Trilogie der Ereignisse das Highlight. Der ganze Verein fiebert mit. Anstoß in der Volksbank-Arena in Schermbeck ist um 19.30 Uhr.

Zweite, Dritte und Jugend begleiten Westerhoff-Elf

„Das ist schon ein ganz besonderes Spiel, für den ganzen Verein, aber auch für uns als Mannschaft“, skizziert Trainer Sebastian Westerhoff die emotionale Ausgangssituation beim DSC Wanne-Eickel. Die Mannschaft wird ihren eigenen Bus mit Fans voll packen, ein weiterer Fanbus mit Anhängern kommt hinzu. „Auch die zweite und dritte Mannschaft und die A-Jugend fahren mit, daran erkennt man schon die Bedeutung im gesamten Verein“, so Westerhoff.

Alle wollen sie ihren DSC nach vorne peitschen, um die Überraschung gegen den Oberliga-Zwölften zu realisieren. Sebastian Westerhoff muss scharf nachdenken: „Ich weiß gar nicht, wann der DSC das letzte Pflichtspiel gegen einen Oberligisten absolviert hat ...“ Er kommt nicht drauf. In Schermbeck jedenfalls wird es mal wieder so weit sein. „Wir freuen uns, dass wir uns mal wieder mit einem klassenhöheren Gegner messen können.“

Ist mit einem Spiel auf Augenhöhe zu rechnen?

Und eine realistische Chance fürs eigene Team, dem bislang einzig qualifizierten RSV Meinerzhagen ins Halbfinale zu folgen, sieht Wannes Coach dabei durchaus. „Schermbeck ist schon eine ordentliche Oberliga-Mannschaft, die Qualität hat. Aber auch unser Kader ist ja auch nicht so weit von Oberliga-Niveau entfernt.“ Ist insofern eventuell mit einem Spiel auf Augenhöhe zu rechnen? „Auf Augenhöhe, ich weiß nicht, das wird man sehen“, sagt der DSC-Trainer. „Es ist wie immer bei klassenniedrigeren Mannschaften: Wir brauchen unser bestes Spiel. Aber das ist nicht unmöglich.“

Schermbeck in der Liga zuletzt zweimal sieglos

In der Liga gab es für die Mannschaft aus dem Kreis Wesel zuletzt zwei Spiele ohne Sieg, im letzten Heimspiel kam der sonst heimstarke SV Schermbeck sogar gegen Schlusslicht Hamm nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Damit rangiert die Elf von Trainer Thomas Falkowski und dessen Co und Ex-Wanner Vehbija Hodzic im unteren Mittelfeld der Oberliga, eine Position vor dem SC Westfalia Herne.

Der zur Verfügung stehende Kader Wanne-Eickels hat sich gegenüber dem Gerlingen-Spiel vom Wochenende nicht verändert. Ob er auch die gleiche Startelf auf den Rasen der Volksbank-Arena schicken wird, das hatte Sebastian Westerhoff vor dem Abschlusstraining und der letzten Nacht vor dem Viertelfinal-Highlight noch nicht entschieden.

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