Fussball - Westfalenliga

DSC Wanne-Eickel feiert den ersten Auswärtssieg der Saison

Der erste Auswärtssieg der Saison ist geschafft: Hier DSC Wannes Trainer Sebastian Westerhoff (li., im Hintergrund Co-Trainer Marc Varbelow).

Der erste Auswärtssieg der Saison ist geschafft: Hier DSC Wannes Trainer Sebastian Westerhoff (li., im Hintergrund Co-Trainer Marc Varbelow).

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Wanne-Eickel.  Der DSC Wanne-Eickel schafft mit 2:1 in Iserlohn den ersten Auswärtssieg der Saison. Vor allem in Halbzeit eins tritt das Gästeteam stark auf.

FC Iserlohn – DSC Wanne-Eickel 1:2 (0:2). Der DSC Wanne-Eickel konnte in der Westfalenliga den ersten Auswärtssieg der Saison feiern. Beim Erfolg in Iserlohn ging es bereits sehr gut los für den DSC.

Nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite, die Marco Kampmann scharf vor das FCI-Gehäuse brachte, herrschte im Strafraum große Unruhe. Orkay Koymali verlängerte die Flanke, der Ball klatschte an den Pfosten und von dort zurück ins Feld. Dort stand dann aber Erik Schäfer goldrichtig und brachte den Ball zur Führung über die Linie.

DSC Wanne-Eickel: „Wir sind unglaublich viel gelaufen“

In der Folge hatten die Gelb-Schwarzen die Partie absolut unter Kontrolle. Defensiv wurde gut gegen den Ball gearbeitet, die Abwehrkette stand kompakt und ließ bis zur Pause keine Chance der Gastgeber zu. Zudem nutzte der DSC immer wieder seine Umschaltsituationen für eigene gefährliche Aktionen. So fiel auch das 0:2 in Spielminute 44.

Der wiedergenesene Dawid Ginczek spielte den Ball auf die rechte Seite zu Nick Ruppert, der die Kugel mit der Brust annahm und butterweich in die Mitte flankte. Dort stand Rene Michen total frei und köpfte ungehindert zum 0:2 ein.

„Das war wirklich eine sehr starke erste Halbzeit meiner Mannschaft. Wir sind unglaublich viel gelaufen. Ich glaube, so viele Meter haben wir bisher in keiner Halbzeit abgespult. Die Führung war von daher auch absolut verdient“, freute sich Sebastian Westerhoff, dem vor allem die angesprochenen Umschaltmomente seines Teams sehr gut gefielen.

Iserlohn wurde nach dem Seitenwechsel von Minute zu Minute besser

Nach dem Seitenwechsel hatte seine Elf die Partie in den ersten zehn Minuten weiterhin absolut unter Kontrolle. „In dieser Zeit hatten wir zwei wirklich gute und aussichtsreiche Konterchancen. Wenn wir da die Aktion besser ausspielen, dann ist das Spiel durch. So mussten wir aber dann doch bis zum Ende zittern“, bilanzierte der DSC-Coach.

Dies lag aber auch an den Gastgebern, die nach ihrem Anschlusstreffer von Minute zu Minute besser wurden. Torschütze Rene Michen stellte sich im Zweikampf im eigenen Strafraum etwas zu ungeschickt an, den fälligen Strafstoß verwandelte Lukas Mertens eiskalt unten links und ließ Niklas Simpson im DSC-Tor keine Chance.

In alle Schüsse und Flanken reingehauen

Danach bestimmte der FCI das Spiel und drückte die Gäste tief in die eigene Hälfte. Der DSC konnte nicht mehr für Entlastung sorgen, Iserlohn spielte auf ein Tor.

„Wir haben uns aber in alle Schüsse und Flanken mit einem großen Willen und Einsatz reingehauen. Man hat gemerkt, dass meine Mannschaft diesen Sieg unbedingt mit nach Hause nehmen wollte“, freute sich Sebastian Westerhoff über die gute Moral seines Teams. Dazu kam aber auch das Glück, denn ein FCI-Stürmer köpfte den Ball noch einmal freistehend an die Latte. Weitere Chancen klärte der starke Niklas Simpson im DSC-Tor.

Das Glück des Tüchtigen war auf Seiten des DSC

„Dieses Glück haben wir aber auch einfach mal gebraucht. Die Jungs haben gemerkt, dass harte Arbeit meistens belohnt wird. Deshalb waren wir nach dem Schlusspfiff auch alle echt kaputt, aber sehr glücklich“, fasste der DSC-Coach die Gefühlswelt seiner Mannschaft nach dem ersten Auswärtssieg der Saison zusammen.

Tore: 0:1 Schäfer (3.), 0:2 Michen (45.), 1:2 Mertens (58.).
DSC: Simpson; Füllgrabe, Schlüter, Koymali, Robert – Karatas, Kampmann (90. Nguimba) – Michen (73. Petrovic), Ruppert, Schäfer – Ginczek (90. Mieszczak).

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