Tischtennis

DSC setzt seinen Verjüngungsprozess fort

Der 13-jährige Alessandro Grisari hat für den MTV Rheinwacht Dinslaken schon im oberen Paarkreuz der Landesliga Erfahrungen gesammelt.

Foto: Lars Fröhlich

Der 13-jährige Alessandro Grisari hat für den MTV Rheinwacht Dinslaken schon im oberen Paarkreuz der Landesliga Erfahrungen gesammelt. Foto: Lars Fröhlich

Mit dem 13-jährigen Alessandro Grisari wechselt ein Riesentalent nach Wanne-Eickel. DSC spielt mit fünf junge Burschen und zwei Routiniers.

Nachdem die vergangene Verbandsligasaison mit dem sechsten Tabellenplatz besser als erwartet verlief, geht der DSC Wanne-Eickel optimistisch in die neue Saison.

Das liegt zum einen daran, dass niemand den Verein verlassen hat und zum anderen, dass er sich mit dem erst 13-jährigen Riesentalent Alessandro Grisari vom MTV Rheinwacht Dinslaken weiter verstärken konnte. Auch wenn man bei einem Jungen in diesem Alter die Erwartungen nicht zu hoch schrauben sollte, ist sich Mannschaftsführer Jörg Stöck ganz sicher, dass der Neuzugang seine Mannschaft sportlich weiter bringen wird: „Alessandro hat bereits in der letzten Saison in Dinslaken neben seinem Einsatz in der Jungen-NRW-Liga im Landesligateam der Herren gespielt und dabei eine überaus gute Figur gemacht. Seine Bilanz von 23:14, die er ausschließlich im oberen Paarkreuz erzielte, beweist sein enormes Potenzial.“

Fünf junge Spieler und zwei Routiniers

Mit Grisari verjüngt der DSC sein sowieso schon sehr junges Team nochmal deutlich und hat jetzt mit Hendrik Stöck an Position eins, Jasper Reinbothe an zwei, Grisari an vier sowie Frederick Haala an sechs und Batuhan Aydin an sieben fünf Spieler in der Mannschaft, die entweder gerade erst dem Nachwuchs entwachsen oder immer noch dort spielberechtigt sind.

Mike Beissert an Position fünf und Mannschaftsführer Jörg Stöck an drei komplettieren schließlich das Team. Ihnen wird die wichtige Aufgabe zufallen, der jungen Mannschaft Halt zu geben. Dass man die Mannschaft mit sieben Spielern besetzt hat, obwohl nur sechs benötigt werden, hat auch etwas damit zu tun, welchen Stellenwert man jungen Spielern beim DSC beimisst Jörg Stöck: „Batuhan hat es in der letzten Saison sehr schwer gehabt. Er hat aber nie aufgegeben und sich kontinuierlich verbessert. Wir wollten einfach zeigen, dass er nach wie vor zum Team gehört und haben ihn deshalb bei uns aufgestellt und nicht in die zweite Mannschaft versetzt. Aber auch an der Position sieben wird er bei uns sicherlich zu seinen Einsätzen kommen.“

Neue Gruppe, unbekannte Gegner

Eine Antwort auf die Frage nach den Aussichten des DSC in der kommenden Spielzeit abzugeben fällt dem alten und neuen Kapitän hingegen schwer: „Wir wurden vom TT-Verband der Verbandsliga 3 zugeordnet und bekommen es dort mit völlig unbekannten Mannschaften zu tun. Der einzige Verein, den wir kennen, ist mit BW Annen das Team, das mit uns aus der Gruppe zwei kommt und vor uns Fünfter geworden ist. Ich wäre schon froh, wenn wir wieder einen guten Mittelfeldplatz belegen könnten. Das traue ich uns aber auch durchaus zu.“

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