Fußball

DSC hat in Hordel etwas gutzumachen

Böse gestrauchelt: Im Hinspiel mussten sich Thomas Hildwein (gelb) und die Wanner ihrem Hordeler Nachbarn mit 4:7 geschlagen geben.

Böse gestrauchelt: Im Hinspiel mussten sich Thomas Hildwein (gelb) und die Wanner ihrem Hordeler Nachbarn mit 4:7 geschlagen geben.

Foto: Klaus Pollkläsener

Für den DSC Wanne-Eickel hat das Spiel bei TuS Hordel eine besondere Bedeutung. Es geht um Platz zwei, und die Bewältigung des Hinspiel-Traumas.

Ein Meisterschaftsspiel der besonderen Art ist es für den DSC Wanne-Eickel eigentlich immer, wenn es gegen den Nachbarn TuS Hordel geht. Am Sonntag jedoch (15 Uhr, Hordeler Heide) hat die Mannschaft von Trainer Holger Flossbach gegen den Tabellenzwölften sogar ein Stück Traumabewältigung zu leisten. Denn das Hinspiel ist nicht vergessen. 4:7 hieß es damals nach atemberaubenden 90 Minuten plus Nachspielzeit.

„Ein denkwürdiges Spiel“, erinnert sich der DSC-Coach noch heute mit Schaudern an die Partie in der Mondpalast-Arena Mitte September. „Daran hatten wir öfter noch zu knacken.“ 0:3 hieß es zur Halbzeit. Wanne wehrte sich. Doch immer wenn der Anschlusstreffer zum 2:3, 3:4, 4:5 gefallen war, gab es postwendend einen weiteren Nackenschlag. Flossbach: „Diese Scharte wollen wir jetzt auswetzen.“

Zum Siegen verdammt

Dass Hordel aus den letzten zwei Spielen nur zwei Punkte sammeln konnte und als Zwölfter jenseits von Gut und Böse steht, interessiert in Wanne nur am Rande. „Das spielt für uns keine Rolle. Wir fahren nach Hordel und wollen dort einen Sieg einfahren, das ist doch keine Frage“, gibt der DSC-Coach eine klare Marschroute für die kurze Fahrt in die Kappskolonie vor. Schließlich hat man im Sportpark Platz zwei noch lange nicht abgeschrieben. „Im Derby steht viel auf dem Spiel. Wir sind ja zum Siegen verdammt.“

Wenig erbaulich ist in dieser Situation die personelle Lage beim DSC. Denn vor dem Nachbarschaftsduell bestehen für Holger Flossbach einige Fragezeichen. Sven Preissing, Alexander Schlüter und Thomas Hildwein fallen schon länger aus, hinzu kommt Davide Basile, der an der Augenbraue operiert wurde. Zudem sind Niklas Baf und Jan-Niklas Kaiser krank und auch der Einsatz von Torben Krol ist fraglich. Flossbach: „Da bleibt schon eine Menge Qualität auf der Strecke.“

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