Fußball Westfalenliga

Der SV Sodingen sucht gegen Wiemelhausen das Erfolgserlebnis

Noch liegen die Sodinger am Boden. Aber Daniel Bertram (grün) und seine Kollegen wollen ganz schnell wieder aufstehen.

Noch liegen die Sodinger am Boden. Aber Daniel Bertram (grün) und seine Kollegen wollen ganz schnell wieder aufstehen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Aufsteiger SV Sodingen hat Heißhunger auf einen Dreier. Im Heimspiel gegen Concordia Wiemelhausen soll am Sonntag der erste Saisonsieg gelingen.

SV Sodingen - Concordia Wiemelhausen (So., 15 Uhr, Glück-Auf-Stadion). Auch wenn die aktuelle Talsohle für den SV Sodingen noch nicht enden zu wollen scheint, will man sich am Holzplatz auf keinen Fall unterkriegen lassen. Lediglich zwei Punkte aus fünf Spielen, Vorletzter in der Tabelle, und nicht zu vergessen das zwischenzeitliche Westfalenpokal-Aus, so die traurige Bilanz des Aufsteigers nach sechs Wochen Westfalenliga. Dass man sich das in Sodingen selbstredend etwas anders vorgestellt hatte, hat Trainer Timo Erkenberg bereits geäußert. Doch das nächste Duell startet ja auch wieder bei 0:0 und eröffnet dem SVS damit wieder alle Chancen, sich endlich einmal durchsetzen und den ersten Saisonsieg feiern zu können.

Der Gegner von Concordia Wiemelhausen kam selbst zwar auch eher zögerlich aus den Startlöchern, sorgte am letzten Sonntag jedoch mit dem überraschenden 4:0-Heimsieg über den zuvor ungeschlagenen DSC Wanne-Eickel für Aufsehen. Inzwischen konnten sich die Bochumer so ein Stück von der Abstiegszone absetzen, in der die Sodinger verkeilt scheinen.

Timo Erkenberg versucht indessen, in vollstem Vertrauen auf die Leistungsfähigkeit seines Kaders Lockerheit auszustrahlen. „Ich habe ja schon mal gesagt: Wir brauchen einfach mal dieses Erfolgserlebnis“, so der Coach. „Die meisten kennen diese Situation nicht. Gerade in der letzten Saison, da gab es das nicht, dass man mal sechs Spiele nicht gewonnen hat.“ Nun müsse man sich eben aus der Misere herausspielen und -kämpfen.

Personelle Situation entspannt sich

Viel lieber sieht der Trainer das Positive. Zum Beispiel, dass die personellen Alternativen dem Optimalzustand nahekommen. Dennis Konarski wird zwar ausfallen und hinter dem erkrankten Kai Patalla steht noch ein Fragezeichen, ansonsten aber hat Erkenberg seine Jungs zusammen. „Das ist natürlich schön, dass sich die personelle Situation ein bisschen entspannt.“

Der 4:0-Erfolg Wiemelhausens über Nachbar DSC sorgte zwar auch beim SVS für großes Staunen, beeinflusste die Vorbereitung jedoch letztlich eher weniger. Erkenberg: „Unsere Trainingswoche war gut. Wir wollen auch diesmal wieder unser Spiel spielen.“ Und natürlich bestenfalls auch endlich einmal gewinnen.

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