Frauenfußball Landesliga

2:1 für Horsthausen: Wie der Sieg zustande kommt, ist egal

Eva Güthling machte kurz vor Schluss den 1:1-Ausgleich für die SpVgg-Horsthausen – das gab den entscheidenden Schub, das Spiel noch zu drehen.

Eva Güthling machte kurz vor Schluss den 1:1-Ausgleich für die SpVgg-Horsthausen – das gab den entscheidenden Schub, das Spiel noch zu drehen.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Kamen.  Erst in den letzten fünf Minuten sichert sich der Frauenfußball-Landesligist aus Herne den Sieg beim BSV Heeren – der Trainer behielt Recht.

Es war ein hartes Stück Arbeit, dass die SpVgg Horsthausen da am 1. Spieltag der Frauenfußball-Landesliga ableisten musste, um den gewünschten Auftaktsieg einzufahren. Doch am Ende konnte mit Willen und dem nötigen Quäntchen Glück der 2:1-Erfolg eingetütet werden.

Der BSV Heeren war der erwartet unangenehme und schwere Gegner, den SpVgg-Trainer Marcel Freienstein vorausgesagt hatte. „Die erste Halbzeit war ziemlich ausgeglichen mit leichtem Chancenplus für uns. Wir hatten in einigen Szenen auch einfach Pech“, resümierte er.

Horsthausen schießt zwei Tore in den letzten fünf Minuten

Nach dem 0:1-Rückstand (40.) und einem verletzungsbedingten Wechsel in der Pause kamen die Horsthauserinnen „mit Gas nach vorne“ zurück, allerdings ohne gefährliche Torchancen herauszuspielen. „Es war schon in der Halbzeit zu merken, dass alle mehr wollten“, erklärte Freienstein.

Doch bis der Sieg feststand dauerte es noch eine ganz Weile. Erst kurz vor dem Abpfiff drehten Eva Güthling (86.) und Sarah Wegener (90.) das Spiel zu Gunsten der Sportvereinigung. „Der Ausgleich hat uns noch mal einen richtigen Push gegeben. Da haben wieder alle Spielerinnen gezeigt, dass sie unbedingt auf den Siegtreffer gehen wollten.“

„Wie und warum der Sieg zustande gekommen ist, spielt keine Rolle mehr“

Den Spielverlauf wollte Freienstein allerdings nicht allzu hoch bewerten. „Am Ende zählt für uns nur der Sieg, wie und warum der zustande gekommen ist, spielt keine Rolle mehr. Es einfach schon ein verdienter Sieg“, lautete sein Fazit. „Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte.“

Nicht so erfolgreich war Ligakonkurrent und Platznachbar Fortuna Herne – der Aufsteiger unterlag der SSV Buer 2:4.

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