Handball

Was die Handball-Talente der DJK Welper so erfolgreich macht

Wurden bei der EN-Sportlerehrung ausgezeichnet: Die C-Jugend Handballer der DJK Westfalia Welper.

Wurden bei der EN-Sportlerehrung ausgezeichnet: Die C-Jugend Handballer der DJK Westfalia Welper.

Foto: DJK Welper

Hattingen.  Welpers C-Jugend-Trainer Dennis Galbas hat mit seiner Mannschaft auch in der nächsten Saison viel vor. Er rückt zusammen mit seinem Team auf.

Ein hervorragende Saison haben die C-Jugendhandballer der DJK Westfalia Welper hinter sich. Das dokumentierte auch der zweite Platz bei der EN-Sportlerehrung bei den U18-Teams. Nur das Beachvolleyballduo Britt Heisler/Jule Mantsch von der TG zur roten Erde Schwelm schnitt besser ab. Die Auszeichnung des EN-Kreises soll für die Mannschaft von Trainer Dennis Galbas nicht die letzte gewesen sein, mit weiterer Professionalisierung und dem gleichen Zusammenhalt wollen sich die jungen Welperaner weiter verbessern.

Galbas demnächst B-Jugend-Trainer

Die Erfolgsformel der Welperaner Talente ist dabei gar nicht so kompliziert. „Das Vertrauensverhältnis zwischen allen ist unglaublich gut, dazu kommt, dass jeder einzelne Spieler sehr ehrgeizig ist und immer weiter an sich arbeiten möchte“, erklärt DJK-Coach Dennis Galbas, dessen Team die Qualifikation für die Oberliga spielte und letztlich tolle Leistungen in der Verbandsliga zeigte. Der besondere Lernwille zeige sich vor allem an der Trainingsbeteiligung, so Galbas. Die liege bei fast allen bei über 90 Prozent.

Die große Stärke der Welperaner liegt im Angriffsspiel, sie können als Mannschaft Torchancen herausspielen und sich so freie Würfe aus wenigen Metern herausarbeiten, aber sie sind auch individuell in der Lage aus jeder Position heraus gefährlich zu sein. „Das Team hält sich zudem immer an den abgesprochenen Matchplan, das ist wirklich herausragend“, erklärt Dennis Galbas, der die Mannschaft in gleicher personeller Besetzung auch in der B-Jugend betreuen wird.

Neue Herausforderungen

Mit dem Sprung in die nächsthöhere Jugend kommen dann neue Herausforderungen auf die DJK-Talente zu. Andere Aspekte des Handballspiels rücken in den Vordergrund.

„Wenn es bei uns nach der Pause weitergeht, werden vor allem die physischen Dinge an Bedeutung gewinnen“, sagt Galbas. „Wir wollen den Jungs ein noch professionelleres Umfeld auf und neben dem Platz bieten.“ Dazu gehöre auch die Möglichkeit den vereinseigenen Kraftraum zu nutzen und die Spieler beim Thema Ernährung zu beraten, so der Coach. Außerdem wolle man immer wieder neue Anreize schaffen.

Für die neue Saison, die ja nun erst einmal terminlich nach hinten gerückt ist, hat sich das Team einiges vorgenommen. „Wir haben so eine gute Spielzeit hinter uns und so vielen Leuten Freude bereitet, da wollen wir natürlich weitermachen“, erklärt Galbas. Die Qualifikation für die Landesliga sei das Minimalziel, so Welpers Trainer. „Alles andere würde nicht zu unseren Fähigkeiten und Ansprüchen passen.“

„Die Jugend ist die Zukunft“

In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit soll es Ende Mai, falls möglich, zu einem Trainingslager nach Dänemark gehen, bei dem die Westfalia auch ein internationales Turnier bestreiten will. „Für den Vereins ist das auch etwas Neues“, so Galbas. „Aber die Verantwortlichen der Jugendabteilung, Thomas Kram und Thiemo Wanders unterstützen mich und die Mannschaft sehr. Im Verein ziehen alle mit. Das Credo des Vereins ist eindeutig: Die Jugend ist die Zukunft.“

Die Hoffnung besteht, dass in wenigen Jahren die baldigen B-Jugendspieler in der ersten Mannschaft des Clubs auflaufen werden. Für den ein oder anderen Spieler könnte aber auch der Sprung zu einem höherklassigen Verein klappen.

„Viele Spieler bekommen Anfragen von anderen Vereinen und wenn irgendwann jemand den Sprung wagen möchte, wird ihm niemand Steine in den Weg legen. Eher werde ich ihn persönlich mit dem Auto dorthin fahren. Denn das wäre eine auch eine tolle Auszeichnung für Welper.“

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