Hallenfussball

TuS Hattingen gewinnt WAZ-Pokal - 7:2-Sieg gegen Hedefspor

So jubelt der Sieger: Zum ersten Mal hat der TuS Hattingen das Turnier um den WAZ-Pokal gewonnen.

So jubelt der Sieger: Zum ersten Mal hat der TuS Hattingen das Turnier um den WAZ-Pokal gewonnen.

Sprockhövel/Hattingen.  Der Sieger des Hallenfußballturniers um den WAZ-Pokal heißt TuS Hattingen. Im Finale gab es einen 7:2-Sieg gegen Hedefspor.

Der Sieger des Hallenfußballturniers um den WAZ-Pokal heißt TuS Hattingen. Im Finale gab es einen 7:2-Sieg gegen Hedefspor.

Schon vor dem Endspiel war klar, dass die Traditionsveranstaltung einen neuen Sieger bekommen würde, denn TuS Hattingen und Hedefspor hatten in der langen Geschichte des Turniers zuvor noch nicht gewonnen.

Schon nach fünf Minuten steht es 5:0

Der TuS Hattingen überrannte Hedefspor im Finale geradezu. Bereits nach fünf Minuten stand es nach jeweils zwei Toren von Nils Güntner und Sertac Dogan sowie einem Treffer von Alex Frenzel 5:0. Hedefspor war in dieser Phase überhaupt nicht zum Luftholen gekommen, fing sich danach aber etwas und kam durch zwei Treffer von Mercan Türkyilmaz noch einmal etwas heran. Doch nach dem Wechsel schraubten Yusuf Aydin und Sertac Dogan das Ergebnis auf 7:2.

Spannendes Halbfinale gegen den VfB Schwelm

Richtig spannend war zuvor am frühen Abend das erste Halbfinale zwischen dem TuS Hattingen und dem VfB Schwelm. Da starteten die Hattinger, die auch schon im Viertelfinale gegen den SV Bommern in Rückstand geraten waren, nicht gut. Doch nach der Schwelmer 2:0-Führung drehte die Mannschaft von Trainer Seung-Man Hong mächtig auf, glich durch Nils Güntner und Tom Hofmann zum 2:2 aus und erzielte noch vor der Pause durch Sertac Dogan das 3:2. Und als Dogan dann noch vor dem Seitenwechsel sogar auf 4:2 erhöhte, schien die Partie schon entschieden.

Niklas Walter glänzt im Neunmeterschießen

Doch die Schwelmer steckten nicht auf, glichen eine Minute vor der Schlusssirene aus und kämpften sich so ins Neunmeterschießen, in dem es dann einen denkwürdigen Auftritt von Hattingens Torwart Niklas Walter gab. Denn der junge Schlussmann parierte alle Schüsse der Schwelmer, so dass dem TuS der Treffer von Tom Hofmann zum Einzug ins Finale reichte. Da fiel auch nicht mehr der Fehlschuss von Sertac Dogan ins Gewicht.

Hedefspor bezwingt die Sportfreunde Niederwenigern

Im zweiten Halbfinale war die Entscheidung dagegen schon in der regulären Spielzeit gefallen. Hedefspor Hattingen besiegte die Sportfreunde Niederwenigern recht glatt mit 3:0.

Beide Mannschaften hatten die Partie recht abwartend begonnen, doch nachdem Tufan Seker Hedefspor in der 8. Minute in Führung gebracht hatte, mussten die Sportfreunde mehr riskieren. Das taten sie dann auch, allerdings waren sie im Abschluss nicht gut genug. Wenn der Ball aufs Tor kam, dann war Hakan Osma zur Stelle. Dabei merkte man aber schon, dass Osma eigentlich ein Feldspieler ist. Denn viele Bälle klärte er mit dem Fuß - was ja nicht verboten ist.

Mit seinem zweiten Tor sorgte Tufan Seker für die Vorentscheidung, und Ümit Günkaya machte dann mit dem 3:0 alles klar.

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