Hallenfußball

Turnier um den WAZ-Pokal: Sprockhövel hält den Ball flach

Bezirksligist TuS Hattingen gewann das Turnier  um den WAZ-Pokal im vergangenen  Jahr zum ersten Mal. Foto:Klaus Pollkläsener

Bezirksligist TuS Hattingen gewann das Turnier um den WAZ-Pokal im vergangenen Jahr zum ersten Mal. Foto:Klaus Pollkläsener

Sprockhövel/Hattingen.  TSG-Geschäftsführer André Meister sieht den Oberligisten bei der 29. Auflage des Traditionsturniers nicht unbedingt in der Favoritenrolle.

In die 29. Auflage geht am Donnerstag, 28. Dezember, das Hallenturnier um den WAZ-Pokal. Gespielt wird an drei Tagen in der Sprockhöveler Glückaufhalle. Das Endspiel wird am Samstag, 30. Dezember, um 19.55 Uhr angepfiffen.

Ausrichter TSG Sprockhövel hat das Turnier bereits 16 Mal gewonnen. Aber nicht nur deshalb gehen die Sprockhöveler als Favorit an den Start, immerhin sind sie als Oberligist die klassenhöchste Mannschaft im Teilnehmerfeld. Dass das aber nicht immer für einen guten Turnierverlauf garantiert, wurde im vergangenen Jahr klar. Denn da verabschiedeten sich die Sprockhöveler überraschend schon nach der Vorrunde.

Im Jahr 2016 kam das Aus nach der Vorrunde

Dabei lief für den Rekordsieger vor Jahresfrist zunächst alles nach Plan. Die TSG, die 2016 ja sogar noch als Regionalligist das Teilnehmerfeld angeführt hatte, war mit zwei Siegen in das Turnier gestartet, zeigte danach aber ungeahnte Schwächen. Das 2:3 gegen den VfB Schwelm konnte man noch unter die Kategorie Ausrutscher packen, doch danach blamierte sich der turmhohe Favorit nach Kräften. Nach der 0:5-Niederlage gegen den SV Bommern war für die TSG das Turnier vorzeitig beendet.

Übrigens: Mit dem Bezirksligisten SV Bommern bekommen es die Sprockhöveler in diesem Jahr erneut schon in der Vorrunde zu tun. Zur Gruppe A gehören außerdem DJK Ruhrtal Witten (Kreisliga A), Hiddinghauser FV (Kreisliga B) und VfL Winz-Baak (Kreisliga C). Es spricht also viel dafür, dass die TSG diesmal auch am letzten Tag noch dabei ist. „Doch Turnier-Organisator André Meister möchte darauf lieber nicht wetten. Der TSG-Geschäftsführer ist ein bisschen skeptisch und sagt: „In der Halle sind immer Überraschungen möglich, und viele unserer Spieler machen zurzeit einen Kurzurlaub. Allzu groß wird unser Hallenaufgebot in diesem Jahr wohl nicht sein.“

Co-Trainer Martin Klinge coacht die TSG

Der verantwortliche Mann an Bande bei der TSG ist während der 29. Auflage des Turniers Co-Trainer Martin Klinge. Cheftrainer Andrius Balaika macht kurz nach Weihnachten einen Abstecher in seine Heimat Litauen.

Die TSG Sprockhövel, die am ersten Turniertag in der heimischen Glückauf-Halle ab 16 Uhr das Auftaktspiel gegen den Hiddinghauser FV bestreitet, blieb im vergangenen Jahr also hinter den Erwartungen zurück. Als das Turnier in die entscheidende Phase ging, spielten sich andere Mannschaften in den Vordergrund. Im Finale standen sich schließlich TuS Hattingen und Hedefspor Hattingen gegenüber. Beide Mannschaften hatten das Traditionsturnier zuvor noch nicht gewonnen. Der Siegerpokal ging dann schließlich an den TuS, der Hedefsport im Endspiel überrannte und sich mit 7:2 durchsetzte.

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