Fußball Oberliga

TSG Sprockhövel muss in Herne die Zweikämpfe annehmen

Christian Antwi-Adjej kehrt gegen Westfalia Herne in den Kader der TSG Sprockhövel zurück.

Christian Antwi-Adjej kehrt gegen Westfalia Herne in den Kader der TSG Sprockhövel zurück.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Die TSG Sprockhövel fährt nach einwöchiger Pause motiviert zur Westfalia Herne. Es geht dabei um den letzten Sieg vor erneuter Pause.

Nach einer Woche und zwei Spielen Pause rollt der Ball bei der TSG Sprockhövel wieder. Aber auch nur noch an diesem Donnerstagabend, wenn vor einer erneuten Sportpause das Auswärtsspiel bei der Westfalia Herne ansteht (19 Uhr). Darauf freuen sich die Sprockhöveler, sie möchten zurück in den Rhythmus finden.

Es hatte zuletzt zwei Corona-Verdachtsfälle im Kader gegeben, beide haben sich nach vorgenommenen Tests nicht bestätigt. Dennoch hatte dies zur Folge, dass die Mannschaft sich eine ganze Woche lang nicht zum Training im Baumhof traf, die Spieler haben lediglich individuell trainiert, waren laufen. Daher hat Trainer Andrius Balaika in den Einheiten seit der Wiederaufnahme des gemeinsamen Trainings am Montag viel mit dem Ball gemacht. „Wichtig war, dass die Jungs wieder das Ballgefühl bekommen und wir viel spielen“, erzählt Balaika.

TSG Sprockhövel hat trotz Pause keinen Rückschritt gemacht

Einen Rückschritt hätten seine Spieler durch eine Zwangspause nicht gemacht, da ist der Trainer sich sicher. Und es hatte sogar einen Effekt: „Die Jungs sind hungrig und heiß auf das Spiel, nachdem sie zuletzt nicht spielen durften“, sagt Balaika. Bei dem Corona-Gipfel haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten ab kommenden Montag ein erneutes Verbot des Amateusports entschieden. „Daher lohnt es sich, alles in das Spiel reinzuhauen“, so Balaika.

Die TSG fährt zum Vorletzten, in Herne trifft sie auf ein Team, das bislang erst einen Punkt gesammelt hat, beim 0:0 gegen die SG Finnentrop/Bahmenohl. Mit fünf geschossenen Toren haben die Gegner den niedrigsten Wert der Liga. Im Sturm läuft es derzeit nicht, die Angreifer der Herner sind vor dem gegnerischem Gehäuse zu harmlos. Doch Balaika warnt: „Danach kann man sich nicht richten, irgendwann treffen sie auch mal.“ Aus Spielersicht sei es gefährlich, mit der Statistik im Hinterkopf in die Partie zu gehen.

Porrello und Antwi-Adjej sind zurück im Sprockhöveler Kader

Der Trainer, in dessen Kader Antonio Porrello und Christian Antwi-Adjej zurückkehren, stellt sich auf ein kampfbetontes Spiel ein, durch die eigenartige Spielweise der Herner werde es „extrem schwierig“. „Wir müssen von Beginn an in den Rhythmus finden und die Zweikämpfe annehmen, bei den langen Bällen auch in der Luft präsent sein. Das war zuletzt unser Manko, in dem Bereich müssen wir uns steigern“, fordert Balaika.

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