Fußball Kreisliga A

TSG-Coach Rainer Sprenger beendet seine Trainer-Karriere

Rainer Sprenger wird  zum Saisonende bei der TSG II aufhören. Er wird seine Laufbahn noch 30 Jahren Trainertätigkeit wohl beenden.

Rainer Sprenger wird zum Saisonende bei der TSG II aufhören. Er wird seine Laufbahn noch 30 Jahren Trainertätigkeit wohl beenden.

Foto: Fischer

Sprockhövel.   Die TSG Sprockhövel übergibt die zweite Mannschaft in die Hände von Kevin Busch und Christian Kalina und erhofft sich neue Akzente.

Das Trainerkarussel in der Hagener Fußball-Kreisliga A dreht sich weiter. Rainer Sprenger wird nach der Saison als Trainer der TSG Sprockhövel II aufhören. Kevin Busch wird ihn als Chefcoach beerben, als Co-Trainer wird Spieler Christian Kalina fungieren. „Wir wollen die zweite Mannschaft anders ausrichten und Kevin Busch und Christian Kalina mehr in die Verantwortung nehmen“, sagt Sprockhövels Sportlicher Leiter Patrick Rohde.

Er formte ein funktionierendes Team

Rainer Sprenger wird sein Engagement als Coach also nach zwei Jahren bei der TSG II beenden. Im ersten Jahr nach Amtsübernahme schaffte er mit der Mannschaft den achten Platz, und viel wichtiger als die Platzierung: Er formte in kürzester Zeit wieder ein funktionierendes Team, das auch ohne Hilfe aus der ersten Mannschaft eine ordentliche Elf auf den Platz bekam. Das war in den Vorjahren kaum der Fall. „Rainer hat die zweite Mannschaft wieder auf Vordermann gebracht, er hat dem Team eine Struktur verpasst. Das ist genau die Stärke von Rainer“, sagt Patrick Rohde. „Er war ja mein erster Seniorentrainer und das hat er damals schon gekonnt.“

Sprenger lässt ein Hintertürchen offen

Für den erfahrenen Trainer wird die zweite Mannschaft der TSG wohl die letzte Station seiner 30-jährigen Karriere sein. „Im Sommer ist der Zeitpunkt gekommen, um Schluss zu machen“, sagt Sprenger, der sich aber immer noch eine kleine Hintertür offen lässt. „Sollte aber noch einmal ein richtig interessantes Angebot auf dem Tisch landen, dann müsste ich nochmal überlegen.“ Auch für eine kurzfristige Hilfsaktion stünde Sprenger möglicherweise bereit. „Ich habe so viele Leute kennengelernt, und wenn mich dann jemand bittet für zwei oder drei Monate irgendwo zu helfen, würde ich mir das zumindest anhören“, so Sprenger.

Verbindung nach Blankenstein

Ob als Trainer oder Zuschauer, die Fußballplätze in Sprockhövel und Hattingen wird der 62-jährige auch in Zukunft besuchen. Er müsse am Sonntag immer noch raus, nur auf der Coach sitzen sei nicht sein Ding, so der TSG-Coach. „Ich habe ja immer noch Verbindungen zu Blankenstein, und ich werde auch mir das ein oder a

ndere Spiel im Baumhof angucken“, erklärt Rainer Sprenger. Beim TuS Blankenstein war er mehr als 20 Jahre Trainer.

Platz vier ist das Minimalziel

Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Monate und einige Spiele vergehen und Sprenger und sein Team haben noch etwas vor in dieser Spielzeit. Aktuell rangieren die „Blauen“ auf dem fünften Platz, können und wollen aber noch ein paar Plätze nach oben klettern. „Die nächsten Gegner kommen aus der mittleren und unteren Tabellenregion“, erklärt Rainer Sprenger. „Da haben wir die Chance eine Serie zu starten und stetig drei Punkte zu holen.“ Sonntag geht es für die Sprockhöveler zunächst gegen den SC Berchum/Garenfeld III (13./H), danach folgen die Spiele gegen die TSG Herdecke (8./A), SV Ararat Gevelsberg (11./H), FC Gevelsberg-Vogelsang (14./A), SpVg. Hagen 11 III (16./H). „Die anderen Teams von oben spielen in der Zeit auch gegeneinander, da ist für uns also wirklich noch etwas möglich“, sagt Sprenger. „Wir wollen die Saison erfolgreich und sauber zu Ende bekommen.“

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