Triathlon Verbandsliga

Trotz Kettenriss: Welpers Triathleten schaffen Klassenerhalt

Der Triathlet Roger Zoch von der SG Welper wurde im letzten Rennen der Verbandsliga durch einen Kettenriss an seinem Rad gestoppt.

Der Triathlet Roger Zoch von der SG Welper wurde im letzten Rennen der Verbandsliga durch einen Kettenriss an seinem Rad gestoppt.

Foto: Hendrik Steimann

Vreden.  Die SG Welper startet auch in der kommenden Saison in der Triathlon-Verbandsliga. Ein Defekt am Rad machte die Entscheidung nochmal spannend.

Die Triathleten der SG Welper haben sich in der Verbandsliga im letzten Rennen in Vreden ganz knapp den Klassenerhalt gesichert. Dabei lief es zwischenzeitlich gar nicht gut, Roger Zoch riss die Kette an seinem Rad, so dass es am Ende auf wenige Punkte ankam.

Als die ersten Triathleten der SG Welper im Ziel waren, war noch nicht klar, ob es am Ende für den Ligaerhalt reichen würde, zumal die Liga in zwei Gruppen startet. „Einige Athleten waren noch auf der Strecke. Wir konnten nicht vorhersehen, wie knapp es am Ende wurde. Wir sind froh, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Zumal wir in dieser Saison nicht immer die stärkste Mannschaft aufstellen konnten“, sagte Tilman Dumke nach dem Wettkampf. Andras Moch fehlte verletzungsbedingt komplett.

In der Abschlusstabelle auf Platz 14

Neben Dumke und Zoch waren beim vierten Ligawettkampf Berthold Janzen und Oliver Trilling am Start. Sie bewältigten 750 Meter im Wasser, 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer auf der Laufstrecke – zumindest drei Welperaner kamen an. Weil bei Zoch die Kette am Rad riss, schied er aus. In dem Fall wird die höchste Platzziffer gewertet und auf das Ergebnis der anderen addiert. Das Team mit der niedrigsten Zahl gewinnt. Welper landete in der Tageswertung auf Platz 16 und in der Abschlusstabelle auf dem rettenden Platz 14.

Dumke verteidigte als einer der schnellsten Schwimmer seinen Vorsprung auf der Strecke gegen die beiden SG-Kollegen, die fast gleichzeitig ins Ziel kamen. Ihm kam es entgegen, dass die Strecke 750 Meter statt nur 500 Meter betrug – wie sonst üblich auf Sprintdistanzen. Durch das trockene Wetter war die Radstrecke sicher zu befahren. Doch bei Zoch spielte die Kette nicht mit. Somit war es am Ende ein glücklicher Ligaabschluss.

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