Triathlon:

Till Schaefer fährt zur Weltmeisterschaft nach Nizza

Till Schaefer  freut sich jetzt auf die WM in Nizza.

Till Schaefer freut sich jetzt auf die WM in Nizza.

Foto: Schäfer

Sprockhövel.   Auf zur Weltmeisterschaft: Till Schaefer qualifiziert sich auf Mallorca für den Ironman 70.3 in Nizza. Sein großes Ziel bleibt aber Hawaii.

Der Triathlet Till Schaefer ist seinem Ziel ein Stück näher gekommen. Am vergangenen Samstag qualifizierte er sich bei dem „kleinen“ Ironman auf Mallorca für die Weltmeisterschaft im Dezember in Nizza.

In Nizza waren die Distanzen kürzer

Im Gegensatz zum weltbekannten großen Bruder, dem Ironman auf Hawaii, werden in Nizza kürzere Distanzen im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen zurückgelegt. 70.3 nennen sich diese Wettkämpfe.

Den ersten Triathlon dieser Saison absolvierte der Sprockhöveler am 11. Mai auf der spanischen Insel. Im April hatte er auf Mallorca ein zweiwöchiges Training absolviert, das er mit der Teilnahme an dem bekannten Radrennen „Mallorca 312“ krönte. Als er an den Start ging, war er noch nicht sicher, ob er die gesamten 312 Kilometer und 5050 Höhenmeter fahren oder eine der kürzeren Varianten wählen würde.

Beim Radrennen sammelt Schaefer Erfahrungen

„Bereits früh erkannte ich aber, dass ich das Training erstaunlich gut verarbeitet hatte und sich mein Körper mit jeder Rennstunde besser anfühlte“, meinte Schaefer nach dem Rennen. Und so entschied der 34-Jährige die gesamte Strecke anzugehen; die längste, die er bisher je gefahren ist.

„Ich habe einen super Rhythmus gefunden“

Das Terrain für den 70.3 Triathlon kannte er durch das Radrennen deshalb schon gut. Denn auch am vergangenen Samstag musste er mit dem Rad den Anstieg zum Kloster Lluc bewältigen. Aber vorher hieß es, 1,9 Kilometer im Mittelmeer in der Bucht von Alcudia zu schwimmen.

„Ich fand einen super Rhythmus und war mit 25,23 Minuten schneller als erhofft.“ Die 90 Kilometer auf dem Rad ging er dank eines schnellen Wechsels als Vierter seiner Altersklasse an. Trotz „angezogener Handbremse“, um „Körner zu sparen“, überholte Schaefer durchgängig und war selbst erstaunt, wie schnell er nach Anstieg und Abfahrt wieder im Flachen war.

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