Ironman

Till Schaefer: „Nach Wettkämpfen kann ich nicht schlafen“

Der Triathlet Till Schaefer hat an der Ironman-Weltmeisterschaft 2019 auf Hawaii teilgenommen. Mit dem Rad ging es über den Highway über Lavafelder.

Der Triathlet Till Schaefer hat an der Ironman-Weltmeisterschaft 2019 auf Hawaii teilgenommen. Mit dem Rad ging es über den Highway über Lavafelder.

Foto: Till Schaefer

Sprockhövel.  Nachdem der Sprockhöveler Triathlet beim Ironman ins Ziel gekommen ist, hat er Hawaii erneut im Blick. Dann soll es nicht nur emotional werden.

Der Sprockhöveler Triathlet Till Schaefer (34) hat den Ironman auf Hawaii hinter sich gebracht und sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Nach einigen Tagen Abstand hat er schon neue Ziele im Blick.

Herr Schaefer, konnten Sie nach ihrem Wettkampf und den Emotionen überhaupt schlafen?

Meistens kann ich nach diesen Wettkämpfen nicht schlafen, also gar nicht. Ich war mit meiner Freundin erst noch auf der Party an der Ziellinie, wo die letzten Läufer im Dunkeln nach 17 Stunden feierlich begrüßt werden.

Sind Sie auf der Strecke den deutschen Profis begegnet?

Ja, auf dem Rad und beim Laufen. Da habe ich Sieger Jan Frodeno gesehen und den Dritten, Sebastian Kienle. Das war schon sehr beeindruckend von beiden. Gerade auch, weil Frodo ja vorher klar gemacht hat, dass er auf jeden Fall gewinnen will. Für Sebi freut es mich sehr nach seinen Rückschlägen in den vergangenen Jahren.

Wann ist Ihr nächster Ironman auf Hawaii geplant?

Ich möchte mich noch einmal qualifizieren, meine Freundin auch. Wenn wir es nächstes Jahr schaffen, sind wir dann schon wieder auf Hawaii. Dann würde ich Kona als Saisonhöhepunkt nehmen, nicht nur emotional, sondern auch trainingstechnisch. Dann will ich auch passabel laufen. Denn mit der Marathonzeit bin ich nicht zufrieden.

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