Fußball Oberliga

Sprockhöveler Traumtor: Sahin schießt TSG zum dritten Sieg

Einer der stärksten im blauen Trikot der TSG Sprockhövel: Jona Niemiec machte auf dem Flügel ein ganz starkes Spiel und setzte gegen die Sportfreunde Siegen auch seine Mitspieler gut in Szene – zum Beispiel Mert Sahin.

Einer der stärksten im blauen Trikot der TSG Sprockhövel: Jona Niemiec machte auf dem Flügel ein ganz starkes Spiel und setzte gegen die Sportfreunde Siegen auch seine Mitspieler gut in Szene – zum Beispiel Mert Sahin.

Foto: Rene Traut

Siegen.  Die Oberliga-Punkteausbeute der TSG Sprockhövel bleibt auch nach drei Spielen perfekt. Mann des Abends beim 2:0 bei den SF Siegen war Mert Sahin.

Die TSG Sprockhövel baut in der Fußball-Oberliga Westfalen ihre perfekte Bilanz aus: Auch das dritte Spiel gewann die Mannschaft von Andrius Balaika und diesmal sogar ohne das ganz große Drama. Mit einer starken Leistung fuhr die TSG am Donnerstagabend einen 2:1-Auswärtssieg im Leimbachstadion bei den Sportfreunden Siegen ein – und Mann des Abends war Mert Sahin.

Sahin sorgte in der sechsten Minute dafür, dass die TSG auch im dritten Saisonspiel das erste Tor erzielte: Nach einer Flanke von Niemiec traf Sahin per Flugkopfball zur Führung. Und im Gegensatz zu den ersten beiden Partien gegen Hamm und Paderborn gab die TSG diese Führung nicht mehr her.

TSG Sprockhövel mit Traumtor: Sahin trifft per Seitfallzieher

In Siegen war Sprockhövel eindeutig die bessere Mannschaft. Schnell, giftig, immer präsent beschäftigten sie die Sportfreunde-Abwehr, besonders Jona Niemiec war kaum in den Griff zu kriegen. Die Siegener brachten auf der anderen Seite vielleicht eine halbe Torchance bis zur Pause zustande.

Für den Höhepunkt des Abends sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder Mert Sahin: Niemiec schlug eine Ecke in den Sechzehner, kurz vor der Strafraumgrenze hob Sahin ab und traf per Seitfallzieher in den Winkel – „einfach Wahnsinn“, meinte TSG-Geschäftsführer André Meister auf der Tribüne. „Wären im Stadion Kameras gewesen – das wäre das Tor des Monats.“

Diesmal gibt die TSG Sprockhövel ihre Führung nicht mehr her

Zu sicher wollte Meister sich trotz der 2:0-Führung und des überlegenen Auftritts aber nicht fühlen: „Ich habe schon so viel gesehen in dieser Saison – ich genieße das jetzt einfach, dass wir führen und so gut spielen.“

Wirklich bange um den Dreier wurde den Sprockhövelern in Hälfte zwei aber nicht mehr. Hätte Siegens Stürmer Michel Harrer nach rund einer Stunde nicht den Pfosten getroffen, sondern ins Tor – dann wäre es vielleicht nochmal gefährlich geworden.

Doch nachdem diese Szene überstanden war, ließ Sprockhövel nicht mehr viel zu. Siegen hatte jetzt zwar etwas mehr vom Spiel, Sprockhövel blieb aber mit schnellen Gegenstößen immer gefährlich. Auch wenn die Blauen das dritte Tor nicht machten, brenzlig wurde es nicht mehr.

Nächstes Spiel am Sonntag zu Hause gegen angeschlagenen TuS Haltern

Und auch TSG-Geschäftsführer André Meister konnte sich draußen irgendwann sicher sein, dass die drei Punkte diesmal ohne großes Spektakel, dafür zur Abwechslung mal ganz abgezockt eingefahren würden. „Natürlich wurde es in den letzten zwei, drei Minuten hektisch, als Siegen alles nach vorne geworfen hat“, so Meister, „aber insgesamt waren wir in der Lage, das Spiel ruhig zu halten und zu kontrollieren.“

Um kurz vor neun am Donnerstagabend war es perfekt, das Punktekonto der TSG auf neun erhöht – schon Sonntag geht es gegen den TuS Haltern weiter (15 Uhr, Baumhof). Der TuS unterlag am Donnerstag im Heimspiel gegen Holzwickede überraschend deutlich 0:4.

Alles zur Englischen Woche in der Oberliga Westfalen:

So lief das Spiel der TSG Sprockhövel in Siegen:

Tore: 0:1 Sahin (6.), 0:2 Sahin (44.).
TSG:
Alisic - Sabah, Anhari (76. Porrello), Zentler (89. Mourtala), Ciccarelli, Bulut, Niemiec (92 Gökmen), Sahin, Dreßel, Ludwig, D’Hone.

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