Fußball Oberliga

Sportfreunde treffen auf die Elf von Patrick Knieps

Amin Ouahaalou (m.) und die Sportfreunde Niederwenigern müssen sich in der Oberliga auf viel intensivere Zweikämpfe einstellen.

Amin Ouahaalou (m.) und die Sportfreunde Niederwenigern müssen sich in der Oberliga auf viel intensivere Zweikämpfe einstellen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen/Velbert.  Die Oberliga hat englische Woche. Niederwenigern fährt zum SC Velbert – fast mit dem kompletten Kader aus dem erfolgreichen Auftaktspiel.

Der Start in die Oberliga ist den Sportfreunden Niederwenigern gelungen. Nach dem 1:1 gegen TuRu Düsseldorf können die Wennischen am Mittwochabend nachlegen. Dann steht der zweite Spieltag an, die Liga hat englische Woche.

Um den Spielern einen Tag länger Regenerationszeit zu geben, hatte Niederwenigern das Auftaktspiel vorverlegt. So konnte die Margref-Elf am Montagabend noch einmal trainieren und sich auf die nächste Aufgabe vorbereiten. „Wir haben uns natürlich gefreut, dass wir im ersten Heimspiel erfolgreich waren. Nun wollen wir auch beim ersten Auswärtsspiel punkten“, sagt der Trainer, der mittlerweile seit 15 Jahren an der Seitenlinie in Niederwenigern steht.

Kurze Entfernung kommt den Sportfreunden entgegen

Dennoch warnt Jürgen Margref: „Wir wissen um die Schwere der Aufgaben, die nun auf uns warten.“ Die kurze Anreise kommt der Mannschaft unter der Woche entgegen, nur eine gute Viertelstunde muss sie nach Velbert fahren. Margref spricht daher von einem Derby und hofft, dass der ein oder andere Zuschauer aus Niederwenigern seine Elf unterstützen wird. Die kann fast mit demselben Kader antreten wie gegen Düsseldorf.

Allerdings gibt es eine negative Nachricht: Florian Machtemes kann nicht mitwirken. „Er war wohl doch noch angeschlagen und möchte seine Probleme im Oberschenkel- und Hüftbereich auskurieren“, erzählt Margref. In der vergangenen Saison war Machtemes Stammspieler. Durch den längerfristigen Ausfall von Simon Bukowski ist im Angriff das Personal dünner, aber nicht kritisch geworden. „Wir sind froh, dass wir einen großen Kader haben“, so Margref.

Maximilian Golz hat sich gut entwickelt

Im Sturm wird wieder Maximilian Golz auflaufen, der sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt hat. Sein Trainer lobt ihn: „Davor kann man den Hut ziehen. Er hat ein überragendes Timing beim Kopfball, weiß seinen Körper einzusetzen und hat einen guten Schuss.“ Beim SC Velbert ist dagegen der beste Stürmer zum Lokalrivalen SSVg Velbert gewechselt, so dass es bei den Clubberern zuletzt im Angriff holprig lief.

Der neue Trainer Patrick Knieps, vor einem Vierteljahr noch beim SC Obersprockhövel im Amt, muss sich also Gedanken machen. Ob der SC einer der Konkurrenten von Niederwenigern um den Klassenerhalt ist, werde sich laut Margref nach wenigen Spieltagen zeigen. Klar ist: „Die Intensität in den Zweikämpfen ist eine ganz andere als noch in der Landesliga. Ich fand es gut, dass der Schiedsrichter beim Auftakt nicht jeden Zweikampf abgepfiffen hat. Wenn wir noch stabiler werden, können wir eine Rolle spielen“, so Margref.

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