Fußball Oberliga

Sportfreunde Niederwenigern möchten den Aufsteiger lehren

Die Sportfreunde Niederwenigern müssen am Sonntag ohne Malte Eckert (r.) gegen den 1. FC Mönchengladbach antreten.

Die Sportfreunde Niederwenigern müssen am Sonntag ohne Malte Eckert (r.) gegen den 1. FC Mönchengladbach antreten.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Hattingen.  Bei Liga-Neuling 1. FC Mönchengladbach wollen die Sportfreunde Niederwenigern ihre Erfahrung nutzen, die sie selbst als Aufsteiger gemacht haben.

Vor einem Jahr waren die Sportfreunde Niederwenigern noch selbst in der Situation, die Oberliga nicht zu kennen und sich herantasten zu müssen. Nun treffen sie auf einen Gegner, der im Sommer aufsteigen durfte und für den die Spielklasse Neuland ist. Das möchten die Wennischen ausnutzen und ihre Erfahrung soll sie auswärts am Sonntag (15.30 Uhr) zum Sieg gegen den 1. FC Mönchengladbach führen.

Trainer Marcel Kraushaar bezeichnet die Situation als Vorteil für seine Elf. „Ich erwarte auch, dass wir diesen nutzen. Wir wollen die Erfahrung, die wir sammeln durften, ausspielen. Wir haben eine Entwicklung genommen und wollen unsere körperliche Präsenz auch zeigen“, betont er. So will er mit seiner Mannschaft den Gegner vormachen, wie man in der Oberliga spielt. Also genau das, was die Sportfreunde in der vergangenen Saison von den meisten anderen Gegnern gelernt haben.

Sportfreunde Niederwenigern können von Vorsaison profitieren

„Unsere Erfahrung mit den 18 Niederlagen am Stück war schon eine besondere, die andere Mannschaften so wohl eher nicht machen“, weiß Kraushaar. Er ist davon überzeugt, dass Niederwenigern davon in dieser Saison profitieren kann. „Es war schon sehr intensiv und als Aufsteiger aus der Landesliga ist es in der Oberliga anfangs nicht einfach. Das mussten nicht nur wir feststellen, sondern auch schon andere Vereine“, weiß der SFN-Coach.

Worüber er nicht so ganz viel weiß, ist die Spielweise des Gegners. „Wir haben den Gegner zwar beobachten lassen und wissen schon ein bisschen was. Wir kennen ihn aber nicht so gut wie andere Mannschaften aus der Liga wie zuletzt zum Beispiel den ETB“, so Kraushaar. Was er mitbekommen hat, ist der Umbruch, den es im Sommer gab. Einige Spieler haben den Verein in Richtung Union Nettetal verlassen.

Gegner aus Mönchengladbach hat nicht mit dem Aufstieg gerechnet

„Außerdem hatte der 1. FC Mönchengladbach wohl gar nicht damit gerechnet, dass er aufsteigt, da er zum Zeitpunkt des Abbruchs der vergangenen Saison nur auf Platz drei gestanden hat“, erzählt Kraushaar. So muss sich der Gegner nun wirklich erst auf die Oberliga einstellen.

Die Sportfreunde haben zuletzt keine schlechten Auftritte gezeigt. Dem Trainer fehlt aber in den Spielen teilweise noch das, was in der Vorbereitung etwas besser lief. „Es geht letztlich darum, selbstbewusst aufzutreten und noch mehr spielerische Lösungen zu finden. Das gelingt uns nur, wenn wir im Kopf dafür bereit sind“, sagt er.

Trainer Marcel Kraushaar hat viel Personal zur Verfügung

Personell sieht es trotz weniger Ausfälle gut aus. Außer dem noch eine Weile ausfallenden Florian Machtemes fehlt Torhüter Dario Roberto weiterhin aufgrund muskulärer Probleme, zudem hat Laurens Grünewald im Training einen Schlag auf den Fuß bekommen und Malte Eckert ist erkrankt.

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