Fußball Oberliga

Sportfreunde Niederwenigern haben schon 14 Zusagen

Kapitän Steffen Köfler (l.) hatte den Sportfreunden Niederwenigern bereits vor der Saison die Zusage für die nächste gegeben.

Kapitän Steffen Köfler (l.) hatte den Sportfreunden Niederwenigern bereits vor der Saison die Zusage für die nächste gegeben.

Foto: Thorsten Tillmann / Funke Foto Services

Hattingen.  Während Niederwenigern in der Meisterschaft noch um ein paar Punkte kämpft, sind Planungen für die neue Saison schon weit fortgeschritten.

Die Sportfreunde Niederwenigern haben während ihrer andauernden sportlichen Talfahrt einen Grund zur Freude: für die neue Saison haben bereits 14 Spieler ihre Zusage gegeben. Die Planungen für die Spielzeit ab Juli laufen ohnehin schon, ebenso Gespräche mit möglichen Zugängen.

Zugesagt hatten im Sommer über die Saison hinaus bereits Fabian Feldmann, Fabian und Niklas Lümmer, Kapitän Steffen Köfler sowie Zugang Damian Peterburs. Fast allesamt Wennische Jungs. Im Winter kehrte Dominik Enz zurück und gab wie Kento Wakamiya seine Zusage für eineinhalb Jahre. Nach Gesprächen mit dem Sportlichen Leiter, Christopher Weusthoff, gibt es sieben weitere Zusagen, von Malte Eckert, Marc-André Gotzeina, Frederick Gipper, Simon Bukowski, Timm Esser, Sergej Stahl und Alexander Golz. Torhüter Golz hat sogar bis 2022 zugesagt.

Sportfreunde Niederwenigern hoffen auf weitere Zusagen

„Wir haben mit allen Spielern gesprochen und stehen weiter mit ihnen in Kontakt. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass die Spieler den Weg weiter mit uns gehen möchten“, sagte Weusthoff. Der Verein habe gut daran getan, nach dem Aufstieg in die Oberliga auf die eigenen Jungs zu setzten und nicht viele neue Spieler zu holen. „Diesen Weg wollen wir auch weitergehen und unsere Spieler entwickeln“, betont der Sportliche Leiter. Ein paar Zugänge schließt er allerdings nicht aus. „Wir schauen uns Spieler an, die zu uns passen könnten und dann sehen wir weiter.“

Weusthoff wird in den kommenden Tagen wieder Gespräche führen und hofft auf weitere Zusagen, vor allem auch von den Leistungsträgern, etwa Florian Machtemes. „Er bringt für jede Mannschaft Qualität mit, daher hoffen wir auf eine positive Rückmeldung“, so Weusthoff. Wichtig sei ihm aber auch, dass die Spieler weiter dabeibleiben, die zuletzt nicht immer viele Einsatzzeiten hatten.

Basis für den neuen Cheftrainer

Neben dem Kader hatten die Wennischen auch schon im Trainerteam eine Entscheidung für die neue Saison getroffen: auf der Bank wechseln der aktuelle Chefcoach Jürgen Margref und sein Co-Trainer Marcel Kraushaar die Positionen. Für den jungen Mann eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hätte. „Es war ein total netter Zug des Vereins, mir die Chance zu geben. Vor allem aber von Jürgen, der mich in den vergangenen Jahren bereits sehr unterstützt hat“, freute sich Kraushaar.

Seitdem er aus er A-Jugend entwachsen ist, arbeitet er mit Margref zusammen. Zunächst spielte er unter ihm in der ersten Mannschaft, ehe er nach einem Kreuzbandriss seine aktive Karriere beendete. „Da kam von ihm das Angebot, als sein Co-Trainer zu arbeiten. Auch vorher hatte er mich unterstützt, Kontakte zu Ärzten hergestellt“, erinnert sich Kraushaar. Er schätzt den Schritt seines Trainerkollegen sehr.

Entwicklung soll fortgesetzt werden

Mit ihm gemeinsam möchte er in der kommenden Saison genau dort weitermachen, wo die Wennischen nach den vergangenen Jahren angelangt sind. Auch, wenn es allen Anzeichen nach zurück in die Landesliga gehen wird. „Wir wollen an der Entwicklung ansetzen und wieder guten Fußball spielen. Dass ein Großteil der Mannschaft zusammenbleibt, ist natürlich ein Vorteil und macht uns als Verein auch aus“, betont der Wennische Junge.

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