Basketball

SG Welper gewinnt dramatisches Derby gegen TSG Sprockhövel

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Manuel Erlemann hatte die große Chance, das Spiel zwischen der SG Welper und der TSG Sprockhövel schon in der regulären Spielzeit zu entscheiden.

Manuel Erlemann hatte die große Chance, das Spiel zwischen der SG Welper und der TSG Sprockhövel schon in der regulären Spielzeit zu entscheiden.

Foto: Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Nur vier Zähler im ersten Viertel. Flatternde Nerven an der Freiwurflinie am Ende der regulären Spielzeit. Verlängerung. Ein Wahnsinns-Derby.

Noch einmal konzentriert sich Manuel Erlemann kurz vor Schluss der Bezirksliga-Partie der SG Welper gegen die TSG Sprockhövel. Gerade glich Erlemann für die Hattinger Basketballer zum 46:46 aus und wurde gefoult – zwei Freiwürfe hat er. Geht einer rein, gewinnt Welper.

Doch dann versagen ihm die Nerven. Beide Freiwürfe fallen nicht in den Korb: Verlängerung.

„Da ging es noch einmal gut hin und her. Sprockhövel hat einen Dreier geworfen, wir haben ein paar Punkte von der Freiwurflinie gemacht, uns so die Führung zurückgeholt und die auch nicht mehr hergegeben. Am Ende haben wir das Spiel dennoch an der Freiwurflinie gewonnen und Manuel hat auch nochmal einen versenkt“, sagte ein glücklicher Timo Klippstein nach der Partie.

SG Welper verschläft den Start gegen die Sprockhövel Miners komplett

Der Welperaner, der gemeinsam mit Jan Köplin die SG im Derby coachte, war natürlich froh über den 54:51-Erfolg (4:15/12:13/15:7/15:11/8:5). Immerhin bedeutete er die Verhinderung des absoluten Fehlstarts mit drei Niederlagen in drei Spielen. „Das war wichtig“, so Klippstein, der ein umkämpftes Spiel sah. Denn auch die Miners aus Sprockhövel standen wie Welper vor der Partie mit null Punkten nach zwei Spielen da.

Und der Start gehörte auch ganz klar den Gästen. Mit 15:4 entschieden die Sprockhöveler das erste Viertel klar für sich. „Der Start ist gehörig in die Hose gegangen. Aber dann haben wir uns wirklich angestrengt. Es blieb uns ja auch gar nichts anderes mehr übrig“, so Klippstein.

Doch auch das zweite Viertel ging an die TSG, erst danach drehte Welper das Match nach und nach durch Minimierung der eigenen Fehler und Verbesserung im Passspiel. „Wir waren zunächst zu brav und nicht selbstbewusst genug. Im dritten Viertel gelingt uns dann der deutliche Turnaround. Wir haben und mussten uns gehörig steigern. Aber Sprockhövel hat auch gut dagegengehalten. Sie sind deutlich stärker als in den Vorjahren“, so Klippstein.

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