Schwimmen

Scharf und Hermeler verpassen in Gwangju das Podest knapp

Starteten zusammen über 200-Meter-Rücken bei der Masters-WM: Lara Kaufmann (l.) hat Bronze gewonnen, Carina Scharf wurde hinter ihr Vierte.

Starteten zusammen über 200-Meter-Rücken bei der Masters-WM: Lara Kaufmann (l.) hat Bronze gewonnen, Carina Scharf wurde hinter ihr Vierte.

Foto: SG Ruhr

Gwangju.  Bei der Masters-Weltmeisterschaft im Schwimmen landen Carina Scharf und Judith Hermeler von der SG Ruhr auf Platz vier. Medaillen gibt’s dennoch.

Knapper geht es nicht: die Schwimmerinnen Carina Scharf und Judith Hermeler haben bei der Masters-Weltmeisterschaft am Dienstag jeweils einen vierten Platz erreicht. Scharf schwamm über 200-Meter-Rücken, Hermeler über 100-Meter-Brust am Podest vorbei.

„Ich bin keineswegs enttäuscht, mit meiner Zeit bin ich zufrieden“, sagte Carina Scharf nach dem Rennen über 200-Meter-Rücken, für das sie 2:43,43 Minuten benötigte. Sie schätzt die Geste bei der Masters-WM, dass die Schwimmerinnen hinter den Podestplätzen ebenfalls mit einer Medaille bedacht werden. Die „Holzmedaille“ ist ebenfalls aus Metall. „Sie ist aber nicht so glänzend wie Bronze“, erzählt Scharf. Vor ihr landete ihre SG-Ruhr-Kollegin Lara Kaufmann auf dem Podest.

Hermeler als Viertschnellste gemeldet

Judith Hermeler, die Premiere bei der Masters-WM hat, war im Vorfeld des Turniers über die 100-Meter-Brust als Viertschnellste gemeldet. „Ich wusste also, dass ich schnell schwimmen muss, um auf das Podest zu kommen“, sagt die 28-Jährige. Sie liebäugelte mit einer Medaille, verpasste sie mit ihrer Zeit von 1:15,99 Minute dann allerdings um einen Platz.

„Aber der vierte Platz ist schon okay. Ich wäre allerdings gerne ein bisschen schneller geschwommen, da ich bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Karlsruhe schon 0,3 Sekunden schneller war“, ordnet Hermeler ein. Sie ist noch viermal im Wasser und zuversichtlich.

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